(29.08.2015) Hochlarmark. Es fing eigentlich ganz harmlos an… Völlig normal begann das diesjährige Gemeindefest mit dem üblichen umfangreichen Salat- und Kuchenbuffet, zu dem leckere Würstchen und verschiedene Sorten Grillfleisch zur Auswahl standen. Aber nach dem Essen ging dann der Spaß richtig los und die Hochlarmarker wurden übermütig…
Widerspenstige Luftballons spritzten durch Sanitärräume
Das perfekte Sommerwetter verlockte aber auch dazu: Wir müssen irgendwas mit Wasser machen, war die spontane Idee. Kurzfristig wurden Wasserbomben-Luftballons organisiert. Deren Befüllung und vor allem das Verknoten erwies sich jedoch als eine kniffelige Aufgabe, die zunächst einmal die Damentoilette im Kirchengebäude komplett unter Wasser setzte. Immer wieder platzten widerspenstige Ballons oder entglitten beim Knoten machen und sausten, wild um sich spritzend, durch die engen Sanitärräume. Das verursachte schon eine Menge Spaß. (Natürlich wurde die ganze Sauerei auch wieder beseitigt.)
Außerdem gab es noch die üblichen Vorbereitungen zu erledigen, wie zum Beispiel Pavillons als Sonnenschutz aufzubauen oder dem Grill schon mal ordentlich einzuheizen. So nach und nach trafen auch die Gemeindemitglieder ein und das Kuchen- und Salatbuffet füllte sich zu einer leckeren Auswahl.
So begann zunächst der gemütlich kulinarische Teil, es wurde gegessen und lockere Gespräche geführt. Die Senioren waren am Tag zuvor von ihrer gemeinsamen Reise zurückgekehrt und ließen die schönen Tage noch einmal Revue passieren. Die Kinder hielten sich nicht lange mit Essen auf, sondern fingen schon an, mit verschiedenen Ballspielen auf der großen Wiese.
Liebe Grüße nach China
Nach dem Essen folgte ein kreativer Teil. Es wurde ein Gruppenfoto der ganzen Gemeinde gemacht mit einem lieben Gruß nach China versehen. Eine Jugendliche der Gemeinde ist zurzeit dort und für sie wurde dieses besondere Foto gemacht. Zuvor wurden auf bunte Blätter die Worte „Liebe Grüße nach China“ geschrieben. Garniert wurde das Ganze mit bunten Herzchen. Nachdem alle formiert waren, stieg unser Gemeindefotograf auf eine große Leiter und gab die entsprechenden Anweisungen zum Winken.
Wasserschlacht ohne Regeln
Und dann ging der Spaß endlich los. Nachdem die starken Männer der Gemeinde die Munition (Wasserbomben) auf die Wiese geschleppt hatten, blieb keine Zeit mehr, irgendwelche Regeln festzulegen, da die ersten sich schon „bewaffnet“ hatten, indem sie sich bereits einige Ballons aus den Körben klauten. Ok. - dann eben ohne Regeln (sind in Hochlarmark sowieso überflüssig) Es hieß dann nur noch „Männer gegen Frauen“ und die Wasserschlacht ging los. Natürlich hatten die Kinder den meisten Spaß, aber auch die Erwachsenen ließen ihrem Übermut freien Lauf. Und auch die Zuschauer sind voll auf ihre Kosten gekommen. Voller Schadenfreude hätte es fast Szenenapplaus für jeden guten Treffer gegeben. Patschnass waren in kürzester Zeit alle, die nicht schnell genug in Deckung gingen. Leider war die Munition viel zu schnell zu Ende. Aber da nun sowieso schon alle Mitwirkenden nass waren, wurden plötzlich „größere Geschütze“ aufgefahren. Plötzlich war da ein Wasserschlauch und Eimer voller Wasser, die nun auf den Nächststehenden ausgeleert wurden. Auch Umstehende wurden nun mit einbezogen. Einzig die „Seniorenzone“ blieb unbehelligt. Obwohl am Ende die halbe Gemeinde tropfnass war, hatten alle viel Spaß.
Am Ende des schönen Nachmittages war das Fazit: Nicht nur Freude in der Gemeinschaft ist schön, auch Schadenfreude kann viel Spaß machen!
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