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Profanisierung - was ist das?

 

Erstmals wurde am heutigen Mittwoch im Bezirk Recklinghausen der Neuapostolischen Kirche ein Kirchengebäude "profanisiert". Ein ungewohnter Begriff, der sich nicht jedem auf Anhieb erschließen mag. Daher einige Erklärungen.

Das dem Wort „Profanisierung“ (richtiger eigentlich: „Profanierung“) zugrunde liegende Adjektiv „profan“ wurde im 17. Jahrhundert aus dem lateinischen Wort profanus: „ungeheiligt, gemein, ruchlos“, eigentlich „vor dem heiligen Bezirk liegend“ entnommen. Es bezeichnet im engeren Sinne die Eigenschaft von Objekten oder Handlungen, die nicht im Zusammenhang mit einem Kult stehen, die keine rituelle oder religiöse Bedeutung tragen und denen keine spirituellen Eigenschaften und Wirkungen zugesprochen werden.

 

„Das Profane“ ist also von diesseitiger, weltlicher Natur. Als ihm entgegenstehender Begriff gilt „das Sakrale“. Beispielsweise wird in der Architektur je nach der Nutzung zwischen „Profanbauten“ und „Sakralbauten“ (z. B. Kirchen) unterschieden.

 

In der heutigen Alltagssprache wird "profan" auch als ein anderer Begriff für „alltäglich“ verwendet. „Das Profane“ hat keinerlei herausragende Bedeutung mehr und stellt den einfachen Normalfall dar.

 

Mit Profanierung („Profanisierung“) ist demgemäß die Entweihung bzw. Rückgängigmachung einer Weihung gemeint.

 

Nach kirchlichem Verständnis ist damit der Vorgang, der die kirchliche Nutzung eines Kirchengebäudes beendet, etwa wegen Gemeindeaufgabe, Abriss oder einer anderen Nutzung, gemeint. Sie ist demgemäß das Gegenstück zur Kirchweihe. Staatskirchenrechtlich hat dieser Vorgang, der von Bischof Roland Eckhardt in Recklinghausen-Suderwich im Schlussgebet vollzogen wurde, in Deutschland die Wirkung einer sog. „Entwidmung".

 

Eine Entweihung findet in der Regel im Rahmen eines letzten Gottesdienstes im betroffenen Gebäude statt.
 

24. Juni 2009
Text: Andreas Hebestreit

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