- und das ziemlich klangvoll und kräftig. Am Sonntag, dem 11. November 2012 war das Orchester der Bezirke Recklinghausen und Gelsenkirchen zu Gast in Hochlarmark.
Es sorgte für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes, den Hirte Uwe Dimek an diesem Sonntag hielt. Hierzu war auch die Gemeinde Recklinghausen-Süd eingeladen. Vor allem die Süder Sänger waren besonders willkommen, sorgten sie doch für eine deutliche Verstärkung des Chores. Allerdings mussten die Sänger feststellen, dass sie trotz "Nachbarschaftshilfe" bei den etwas lauteren Passagen der Musikstücke kaum noch zu hören waren. So gewaltig schallte es stellenweise durch das Kirchengebäude.
Die Minuten vor dem Gottesdienst wurden genutzt, um Chor und Orchester ein wenig aufeinander abzustimmen. Denn es wurden zwar bekannte Lieder vorgetragen, jedoch war in dieser Zusammensetzung noch nie zuvor geprobt worden. Vor-, Zwischen- und Nachspiele bei den einzelnen Musikstücken mussten vom Chor erst noch verinnerlicht werden. Leisere und langsamere Passagen mussten beachtet werden. Aber ein Blick auf den Dirigenten sollte da schon hilfreich sein.
Der Gottesdienst stand unter dem Textwort aus Daniel 7, Vers 1: "Aber die Heiligen des Höchsten werden das Reich empfangen und werden's immer und ewig besitzen."
In den Predigtbeiträgen von Hirte Dimek und Priester Fähnle wurde das Wort "Heilige" näher erläutert. Heiligung im engsten Sinn würden wir als unvollkommene Menschen nicht erreichen können. Aber wir könnten einiges dafür tun, "um die Heiligung Gottes auf uns ausstrahlen zu lassen", so Priester Fähnle und führte dies noch weiter aus. Hirte Dimek riet unter anderem dazu, die beiden wichtigsten Gebote, die Jesus gab einzuhalten; Gott über alles zu lieben und seinen Nächsten wie sich selbst.
Mit dem Schlusslied ging ein eindrucksvoller Gottesdienst zu Ende. Sängerinnen und Sänger gaben noch einmal alles, was die Stimme hergab, aber die Spieler setzten noch eins drauf. Vor allem als die Posaunen und Trompeten einsetzten, hatte man den Eindruck, dass bald die Wände wackeln würden. Hirte Dimek fasste am Ende die Empfindungen der Gemeinde mit einer Einladung zusammen: Es war ein schönes Erleben und sowohl die Gemeinde Recklinghausen-Süd als auch das Orchester wäre jederzeit herzlich willkommen in Hochlarmark.
Die Nachbarn aus Süd durften wir schon am folgenden Mittwoch wieder begrüßen, denn zum Gottesdienst, den Apostel Hoyer gehalten hat, waren sie ebenfalls wieder dabei...
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