Dazu muss man von Hochlarmark aus keine langen Flugreisen unternehmen. Es reichen wenige Autominuten in die Nachbarstadt Gelsenkirchen. Denn dort kann man dieses innerhalb eines Tages erleben, nämlich in der „Zoom Erlebniswelt“ (einer der bekanntesten Zoos im Ruhrgebiet). Zu diesem „Abenteuer für Stadtbewohner“ war die Gemeinde am Samstag, dem 15. September 2012 eingeladen.
Ausgestattet (mit Sonnenmilch und Regenschirm) für alle Klimazonen (der Wetterbericht hatte weitgehend trockenes Wetter bei 15 bis 20 Grad vorhergesagt) begaben sich die „Teilnehmer der Expedition“ in die Erlebniswelten.
Fototermin mit Pandabär
Zunächst ging es nach Asien. Lag es an der Tageszeit oder an den noch etwas kühlen Temperaturen? Tiere waren hier jedenfalls nicht viele zu sehen. Einzig ein Pandabär entschloss sich irgendwann (als genug Publikum versammelt war), seinen morgendlichen Schönheitsschlaf zu unterbrechen und vor den versammelten Fotografen zu posen.
Die Tropenhalle wurde als wenig spannend empfunden und am Ende der Asienwelt lockte ein Abenteuerpfad in luftiger Höhe vor allem die Jüngeren. Durch Netze und über schwankende Hängebrücken bewegten sich nur die Mutigen, für die anderen gab es die „Light-Variante“ außen rum. Nachdem hier ein paar Tropfen Regen gefallen waren, haben wir diese Klimazone verlassen und betraten Alaska.
Glänzende Steinchen im Claim gefunden
Hier war es deutlich trockener, allerdings auch noch etwas kühl. Ein Alaska School Bus wurde geentert und für ein Gruppenfoto genutzt. Da dieser jedoch nicht mehr funktionsfähig war, ging es zu Fuß weiter. Am Alaska Diner gab es die erste größere Pause. Danach war bei den Kindern die Abenteuerlust geweckt, denn sie hatten Joe’s Claim entdeckt und es wurde erst einmal Gold gewaschen. Tatsächlich wurden sie fündig und haben einige glänzende Steinchen aus dem Wasser gefischt. Mit ihrer Beute in den Hosentaschen ging es weiter, vorbei an Wasserfällen und wieder über eine Hängebrücke in die Polarregion. Hier wurden Seelöwen mit ihren Jungtieren und tauchende Eisbären beobachtet. Für die meisten war auch der Besuch der Ice Adventure Pflichtprogramm. In einem tollen Multimedia-Abenteuer erlebt man die Fahrt in einem Iglu durch die Polarwelt.
Wettrennen zwischen Boot und Ente?
Als wir dann die Afrika-Welt betraten, schien sogar die Sonne und die vorsorglich mitgebrachten Sonnenschutzmittel kamen zum Einsatz (bei dem Klima weiß man ja nie…). Zum richtigen Zeitpunkt am Weg lag ein Kiosk für eine kleine Pause mit Eis. Da kam schon mal richtiges Afrika-Feeling auf. Interessant waren dann die Giraffen mit ihren Jungtieren. Fasziniert haben wir beobachten können, wie diese Tiere mit ihren langen Beinen und Hälsen sich zum trinken herunter beugen – eine schon fast akrobatische Leistung. Bei einer Boot-Safari durch die afrikanische Feuchtsavanne konnten wir dann mal ein wenig die Füße entspannen und ausruhen. Für Lukas und Liam war das wohl nicht spektakulär genug. Sie überlegten stattdessen, wer bei einem Wettrennen wohl gewinnen würde: das sich sehr langsam bewegende Boot oder die uns begleitenden Enten?
Danach machten noch die lustigen Erdmännchen richtig viel Spaß, bevor wir die Afrika-Lodge erreichten. Diese war als Treffpunkt ausgemacht, da man sich in dem großen Gelände (Afrika ist schließlich ein weitläufiger Kontinent) irgendwie verloren hatte. Aber am Ende haben dann alle wieder zusammen gefunden und in der Lodge konnte man gemütlich mit Blick auf die Savanne seinen Kaffee oder kleinen Imbiss genießen. So eine große Expedition durch drei Kontinente macht schließlich viel Hunger und Durst!
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