Fast genau zwei Jahre nach ihrer Verlobung standen Sina und Matthias wieder vor dem Altar – diesmal allerdings zu dritt. Denn inzwischen war in ihrem Leben einiges passiert. Nach Hochzeit und Geburt ihrer Tochter Mira hatten sie nun um die Heilige Wassertaufe für ihr Töchterchen gebeten. Dieses Sakrament wurde im Gottesdienst am Sonntag, dem 19. Februar 2012 durch den Hirten Uwe Dimek gespendet.
Die Segenshandlung wurde diesmal nicht durch den gemischten Chor eingeleitet, sondern durch einen Liedvortrag des Kinderchores. Nachdem der Hirte die Eltern mit ihrem Täufling am Altar herzlich willkommen geheißen hatte, erklärte er, dass die Taufe der erste Bund wäre, den der liebe Gott mit dem Menschen schließen würde. „Der Gott der Liebe umfängt euch und neigt sich auch zu eurem Kind“, so der Vorsteher. Es würde nun in den Bund derer aufgenommen, die an Gott glauben und die Erbsünde würde abgewaschen. Sina und Matthias hätten die Verantwortung für ihr Kind übernommen, im natürlichen Leben, wie auch im Glauben. Sie sollten ihr Töchterchen in das Haus Gottes mitbringen, damit es hineinwachsen könne in die Liebe Jesu.
Mira bestimmt den Tagesablauf ihrer Eltern
Dann wurde die kleine Mira getauft. Dabei zuckte sie zwar etwas zusammen, als ihre Stirn mit Wasser betupft wurde, aber da ihre Mama sie gleich beruhigend in ihren Armen schaukelte, war alles wieder gut. Interessiert verfolgte sie auch den weiteren Verlauf des Vormittages. Und das bedeutete für den kleinen Star des Tages: jede Menge Fototermine, Gratulationen, viele fremde Menschen, die alle gucken wollten, usw. Für die frischgebackenen Eltern Sina und Matthias ist ihre Tochter nicht nur an diesem Tag der Mittelpunkt, sondern seit ihrer Geburt dreht sich fast alles in ihrem Leben nur noch um das Wohlergehen ihres Nachwuchses. Die kleine Mira hat den Tagesablauf ganz schön im Griff…
Nun sind alle vier kleine Erdenbürger getauft (s. auch vorhergehende Berichte) und warten jetzt auf das nächste Sakrament, die Heilige Versiegelung. Dieses wird in den nächsten Wochen in einer anderen Gemeinde des Bezirkes durch Apostel Hoyer gespendet. Aber ein Besuch in Hochlarmark würde sich für unseren Apostel durchaus auch lohnen…
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