nach einer Diamantenen Hochzeit am letzten Sonntag (wir berichteten) fand heute ein weiterer Festgottesdienst in Hochlarmark statt. Unsere Geschwister Sonja und Frank Glinka feierten das Fest ihrer Silbernen Hochzeit.
Bezirksältester Eduard Nieland begrüßte das Silberpaar, die Festgäste und die Gemeinde herzlich. Zu Anfang wies er auf das besondere Datum „nine-eleven“ hin. An den Anschlag und die vielen Opfer werden sich die meisten noch genau erinnern. Die richtige Schlussfolgerung aus diesem Erlebnis ist, Frieden und Wertschätzung jedem zu schenken. Dieser Friede kann nicht von Politikern und Staatsverantwortlichen eingefordert werden, sondern muss bei einem jeden von uns in unseren Herzen beginnen.
Dem Gottesdienst lag das Textwort aus dem 1. Buch der Könige 22 Vers 5 zu Grunde. Dort hieß es vom König Joschafat, der zu dem israelischen König Ahab sprach: „Frage doch zuerst nach dem Wort des Herrn!“
Bezirksältester Nieland erläuterte wie segensreich es ist, wenn man sich in seinen Lebenssituationen danach richtet, was das Wort und der Wille Gottes ist. Dass es dann auch manchmal Mut und Energie erfordert, den göttlichen Willen umzusetzen zeigte er am Beispiel des Propheten Daniel. Als seine Feinde das Gesetz beim König durchgesetzt hatten, wonach nicht mehr Gott, sondern nur noch der König angebetet werden durfte, ging Daniel als erstes in seine Kammer und betete. Der Bezirksälteste ermunterte die Gemeinde, doch auch öfter einmal statt mancher vieler Worte lieber mal miteinander zu beten.
Der Gemeindevorsteher – Hirte Dimek – stellte heraus, dass man in der Heiligen Schrift sehen kann, dass alle Menschen, die nach dem Willen Gottes fragten und danach zu handeln versuchten, immer gesegnet waren. Für das Silberpaar zitierte er aus Psalm 25, den er am Morgen in dem Gedanken aufgeschlagen hat, nach 25 Ehejahren doch mal in den Psalm 25 zu schauen.
Dann kam der große Augenblick für Sonja und Frank. Der Bezirksälteste begrüßte sie am Altar und gab ihnen das Wort aus Philipper 1 Vers 6 wo es heißt: „..und ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.“ Er wies daraufhin, dass die Brautleute auch vor 25 Jahren einen Anfang gemacht haben und dass sie sich bis heute treu geblieben sind. Wir kennen viele, die unendlich viele Dinge angefangen, aber nicht vollendet haben. So soll es für das Silberhochzeitspaar weitergehen mit dem Segen und der Hilfe Gottes. Der Bezirksälteste zitierte aus einem Schreiben des Vorstehers über die Jubilare, worin er beschreibt, dass sie ein freundliches und hilfsbereites Wesen haben und in der Gemeinde sehr beliebt seien. Sie sind mitten in der Gemeinde aktiv und bringen sich vielfältig mit ein.
Der Bezirksälteste fügte aus eigener Erfahrung zu, dass immer wenn in Hochlarmark etwas los sei, die beiden mittendrin dabei seien. Besonders hob er die schöne Arbeit der beiden für die Internetauftritte und –berichte hervor, die sie seit Jahren für die Gemeinde und auch im Bezirk erfüllt haben.
Auch wenn die beiden nicht gerne im Vordergrund stehen, heute waren sie der Mittelpunkt der Gemeinde, die sich herzlich mit ihnen freute.
Nach dem gemeinsam von der ganzen Gemeinde kräftig gesungenen Schlusslied – Der Herr ist mein Licht – gratulierten als Erstes die Kinder der Vor- und der Sonntagschule mit dem Lied: „Wir haben Freude zu verschenken“. In den drei Strophen wird über die Gaben Freude, Liebe und Friede gesungen. Passend dazu schenkten die Kinder dem Silberpaar eine Flasche Wein für die Freude, eine Schokoladenherz für die Liebe und eine weiße Taube für den Frieden.
Alle Anwesenden ließen es sich nicht nehmen, dem Paar persönlich zu gratulieren. Gemessen an den dabei zu beobachtenden herzlichen Umarmungen konnte man feststellen, dass die beiden in der Gemeinde nicht nur beliebt sind, sondern die Gemeinde sie richtig lieb hat.
Bei anschließendem Umtrunk mit Saft, Sekt und Kaffee klang dieser schöne Sonntagvormittag aus.
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