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Segen zur Diamantenen Hochzeit

 

Am Sonntag, dem 4. September 2011, gab es in Hochlarmark ein schönes und heutzutage eher seltenes Ehejubiläum zu feiern: Eleonore und Gerd Senft (Diakon i.R.) erhielten durch den Hirten Uwe Dimek den Segen zu ihrer Diamantenen Hochzeit.

Als Textwort für diesen Gottesdienst diente Philipper 2, Vers 13: „Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.“ Das Wollen und Vollbringen wäre nicht immer so einfach, stellte der Gemeindevorsteher zu Beginn der Predigt fest. Obwohl man als Mensch etwas Gutes tun will, kommen oft Eigenliebe, Ehrgeiz oder persönliche Ziele dazwischen. Wenn wir das Wohlgefallen Gottes auf uns ziehen möchten, sollten wir den lieben Gott in die Mitte stellen und nach seinem Willen fragen, so der Hirte. Man sollte nicht zu sehr die eigene Person in den Vordergrund schieben, sondern anderen mit Wertschätzung begegnen. Außerdem riet er, dem Herrn zu glauben, zu überwinden und die Sünde zu meiden. Zum Schluss versicherte er, dass der liebe Gott das ehrliche Wollen sehen und dann auch segnen würde.

Priester Röstel wurde ebenfalls um einige Predigtworte gebeten. Er machte deutlich, dass es an uns liegen würde, inwieweit Gott uns führen kann. Die Grenzen zur Sünde wären auch heute noch die Gebote Gottes und nicht menschliche Gesetzgebungen.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahles bat der Vorsteher Eleonore und Gerd Senft an den Altar zu kommen. In seiner Ansprache hob er besonders die Treue zum Herrn hervor. In den vergangen 60 Jahren hätten die beiden viel erlebt. Dies hätte sie geprägt und fest im Glauben gemacht. Als Diakon war Gerd Senft viele Jahre in der Gemeinde tätig, seine Frau hat ihn dabei unterstützt und ebenfalls (oft nicht sichtbar) in der Gemeinde mitgewirkt. Sie seien starke Beter und Vorbilder für die Jüngeren. Der Hirte spendete ihnen dann den Segen zu ihrem Ehejubiläum. Bevor das Jubelpaar dann wieder in der Bank Platz nehmen durfte, drehte der Hirte die beiden zur Gemeinde um. Dabei fiel sein Blick auf die wunderschöne Altardekoration, in der sich auch symbolisch einige „Diamanten“ aus Glas befanden. Schmunzelnd verglich er diese „Edelsteine“ mit dem „Diamantpaar“.

Nach dem Gottesdienst mussten die Geschwister Senft noch viele Glück- und Segenswünsche der Familie, Gemeinde und von Freunden entgegennehmen, bevor dann in einem Schrebergarten gefeiert wurde.

4. September 2011
Text: S. Glinka / F. Glinka

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