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Sport, Spiel und Spaß beim Gemeindefest 2011

 

Beim diesjährigen Gemeindefest am 16. Juli gab es jede Menge Gelegenheit sich körperlich zu bewegen. Einfache „Zutaten“ wie z. B. ein Springseil, ein Fußball oder Luftballons reichten aus, um die jungen oder junggebliebenen Gemeindemitglieder ordentlich in Bewegung zu bringen.

Aber zunächst gab es etwas zu essen: Die Grills wurden rechtzeitig angefeuert, damit der Ansturm auf die Koteletts und Würstchen bewältigt werden konnte. Ein Salat- und Kuchenbuffet wurde aufgebaut und die Brötchen wurden diesmal von der Bäckerei Lensmann gesponsert.

Irgendwann waren die ersten satt und voller Bewegungsdrang. Zunächst gab es noch einige geschlechtsspezifische Vorlieben. So wurde z. B. von einigen „Mädels“ ein Springseil ausgepackt, während die Jungen lieber Fußball spielten. Aber nach einiger Zeit verwischten die Grenzen und die weiblichen Gemeindemitglieder reihten sich ebenfalls in die Reihen der Fußballer ein (Lag es vielleicht daran, dass gerade Frauen-Fußball-WM war?). Als außenstehender Zuschauer konnte man kaum erkennen, wer in welcher Mannschaft spielt, auch die Ausmaße des „Spielfeldes“ waren extrem deeeeehhhhnbar. Aber egal, die Spieler selbst schienen sich auszukennen (die Regeln waren wohl ebenso extrem dehnbar) und es machte allen sichtbar viel Spaß. Wer letztendlich gewonnen hatte, war wohl auch nicht so ganz wichtig…

Für die ganz Kleinen war ein Wasserspielzeug aufgebaut worden, in dem ordentlich gematscht werden konnte. Die erfahrenen Mütter hatten gleich Wäsche zum Wechseln dabei, um ihre irgendwann pitschnassen Kinder wieder trocken anziehen zu können. Da sich das vorhandene Wasser im Laufe der Zeit in die Kleidung der Kinder und auf die Wiese „vermatschte“, musste immer wieder mit der Gießkanne aufgefüllt werden, damit der Spaß weiter gehen konnte.

Die Senioren waren gerade erst von ihrem mehrtägigen Ausflug zurückgekehrt und nutzten die Gelegenheit, noch einmal die schönen Tage Revue passieren zu lassen. So gab es viel zu erzählen.

Für unseren Vorsteher gab es noch eine besondere Aufgabe zu erfüllen: Priester Heimrath bat ihn, einen Teil des Altarschmuckes zu erstellen. Am folgenden Tag wäre ja Familiengottesdienst, an dem auch mal etwas anders sein könnte. Warum sollte also nicht mal ein Amtsbruder den Altar dekorieren? Er durfte sich als Hilfe einen anderen Bruder zur Seite nehmen - jedoch kein weibliches Gemeindemitglied. Seine Wahl fiel auf Priester Golm. Die beiden machten ihre Sache richtig gut. Das Gesteck gefiel der Gemeinde so gut, dass spontan Beifall geklatscht wurde und unsere „Blumenschmuck-Beauftragte“ die beiden in Gedanken schon in ihrer Einteilung berücksichtigt hat…

Im Laufe des Nachmittages erscholl plötzlich der Ruf: „Der Eiswagen ist da!“ Sofort wurden alle Aktivitäten eingestellt, der Fußball rollte in die Ecke, denn nun gab es Wichtigeres! Eine lange Schlange bildete sich und es wurde heiß diskutiert, welche Sorten denn wohl am besten schmecken würden. Nachdem jeder seine „Favoriten-Kugeln“ in Waffel oder Becher erhalten hatte, gab es erst einmal eine Genießerpause.

Am Ende gab es noch ein Spiel für Jung und „Alt“ (oder Junggebliebene): Jeder, der mitmachen wollte, bekam einen Luftballon, den er sich ans Bein binden musste. Hierbei zeigte sich aber schon die Empfindlichkeit der Ballons; etliche gingen bereits kaputt, bevor das Spiel überhaupt begonnen hatte. Aber zum Glück war genug Ersatz vorrätig. Dann wurden zwei Mannschaften gebildet: Kinder und Erwachsene. Und los ging es. Man musste die Ballons der Gegner zerstören und darauf achten, dass der eigene heil blieb. Verschiedene Strategien konnte man beobachten: Einige suchten ihr Heil in der Flucht, andere bildeten Zweierteams, wieder andere stürzten sich mit mehreren auf den Gegner… Hat alles nichts genutzt – Sieger wurde die kleine Celine. Sie blieb als einzige übrig mit einem heilen Luftballon und wusste gar nicht so recht, was los war.

Als Belohnung für dieses Spiel gab es dann noch Wassereis, in allen Farben und Geschmacksrichtungen. Die meisten ließen sich einfach auf der Wiese nieder und machten es sich dort mit ihrer Erfrischung gemütlich.

So ging der sportliche Nachmittag schließlich zu Ende und das Aufräumen konnte beginnen. Und da fing es dann auch wieder an zu regnen…

Fotogalerie Gemeindefest 2011

16. Juli 2011
Text: S. Glinka / F. Glinka

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