welches die fast 180 Teilnehmer unserer diesjährigen Weihnachtsfeier erleben durften . Nicht Gedichte und Vorträge standen im Mittelpunkt, sondern die Gemeinde erlebte das 1.te HERTENER NAK-WEIHNACHTS-MUSICAL, präsentiert von den Kindern, der Jugend und ihren Betreuern.
„Das Märchen von den verlorenen Weihnachtsgeschenken“, dargestellt in perfekten Licht, in wunderschönen Kostümen, vor einem prächtigen Bühnenbild, erzählt einmal nicht die Geburt des Herrn Jesus, sondern zeigt sehr eindrücklich, das Weihnachten ein Fest der Nächstenliebe sein soll.
In der Choreografie von Hannelore Ohmenzetter wird dargestellt, dass der Weihnachtsmann die Engel auffordert, die Geschenke auszufahren.
Insbesondere hat er an ein Waisenkind gedacht, dass bei seinem Großvater lebt. Ein Engel macht sich auf den Weg mit einem voll bepackten Schlitten. Unterwegs wird der Engel von einem Meteoritenschwarm überfallen, der einen großen Teil der Geschenke wegfegt. Danach trifft der Engel auf sehr arme Kinder, die von dem Engel einen Teil der Geschenke erbetteln. Die Geschenke werden also weniger. Zu guter Letzt trampelt eine Wildschweinherde über die Geschenke hinweg und zerstört auch noch das letzte Paket. Der Engel möchte eigentlich unverrichteter Dinge heimkehren, wird aber von seinem Gewissen ermahnt, das Mädchen nicht traurig warten zu lassen und geht also mit leeren Händen zu dem Kind.
Das Kind allerdings ist nicht enttäuscht, weil es keine Geschenke bekommt. Nein, es freut sich über den Besuch des Engels und fordert ihn auf, bei ihm zu bleiben als Freund, weil es Einsamkeit kennt und weiß, dass die Nähe eines Freundes, dem man vertrauen kann, wichtiger ist als alle materiellen Dinge und die schönen Geschenke.
Nicht nur die Zuhörer hatten strahlende Augen, auch den Darstellern war die Freude an dem wirklich gelungenen Auftritt deutlich anzumerken, und die mühseligen und langen Probearbeiten waren sehr schnell vergessen.
„Super! Wunderschön! Echt Krass“, waren nur einige Kommentare aus dem Publikum. Danach gab es noch Geschenke für alt und jung, ehe man bei Kaffee und Kuchen und diversen anderen Leckereien die 2010er Weihnachtsfeier gemütlich ausklingen ließ.
Ich glaube, sagen zu dürfen, ein weiterer Beitrag in Richtung: „Wohlfühlgmeinde“, der sicher noch lange nachklingen wird.
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