aber es hat riesig Spaß gemacht, und am liebsten am nächsten Sonntag wieder. So das Fazit unserer Kinder, die für den Sonntagsgottesdienst am 8.3.2009 die komplette Vorbereitung und einen großen Teil der Gestaltung übernahmen.
Schon Wochen zuvor probte der Kinderchor, denn es sollten tolle Vorträge werden. Wie machen wir was, und wer macht was, Gedanken, die einen schon mal ganz schön nervös und unruhig machen können.
Am Samstag ging es dann in die heiße Phase der Vorbereitung. Mittags Treffen an der Kirche. Erst einmal den Parkplatz fegen, die Außenanlagen von letztem Papier befreien, während die anderen schon damit anfingen den Altar für den Gottesdienst vorzubereiten. Liegt die Bibel am richtigen Platz, wie viele Hostien kommen in die Kelche, klappt das Mikrofon, wie viele Gesangbücher brauchen wir für die Priester, Opferkästen anbringen, Kirchenzeitschriften in die Fächer einräumen, stehen die Blumen richtig (auch da haben die Kinder sehr aktiv mitgewirkt), aber für den Sonntagschullehrer und die Helfer war keine Frage zu viel, und als dann alles fertig war, war in den Augen der Kinder doch schon Freude über das Erreichte zu sehen. Zum Abschluss gab es dann noch für alle leckeres Eis.
Und dann kam der Sonntag. Alle Kinder waren schon ganz früh an der Kirche, die Liedtafeln mussten gesteckt werden, Gesangbücher aufgeschlagen werden, wo sitzen wir, und wir wollen ja auch fertig sein, bevor die Geschwister kommen. Ganz freudig wurden die Gottesdienstbesucher dann von unseren Kindern begrüßt und die Erwachsenen hatten ihre helle Freude daran, von den Kindern einen gesegneten Sonntag gewünscht zu bekommen. Orgelspiel vor dem Gottesdienst und das Vorlesen der Bekanntmachung der Termine für die nächsten Tage war heute Aufgabe der Kinder und wurde natürlich professionell gelöst.
Der Gemeindechor hatte heute auch Pause, weil der Kinderchor die musikalische Begleitung des Gottesdienstes übernahm. Und auch diese Aufgabe wurde mit Bravour gelöst. Nach dem Gottesdienst musste alles wieder an seinen Platz geräumt werden, und auch noch einige statistische Daten festgehalten werden, aber auch hier gab es die Spezialisten, die alles schnell und gut im Griff hatten.
Als Fazit, so Gemeindevorsteher Raimund Gauert mit einem kleinen Augenzwinkern an die Erwachsenen: Vielleicht können wir uns manchmal von den Kindern eine Scheibe abschneiden. Zum Abschluss des Sonntages dankte er allen für ihr Engagement. Um den Nachwuchs in Herten brauchen wir uns keine großen Sorgen machen. Eine Aktion, die sicher demnächst wiederholt wird.
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