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Goldhochzeit von Isolde und Wolfgang Franz

 

Herten-Westerholt. Diakon i. R. Wolfgang Franz und seine Gattin Isolde, feierten am Sonntag den 24. Januar 2016 ihre Goldene Hochzeit. Bezirksevangelist Jörg Jendral kam zu ihrem Ehejubiläum in die Gemeinde und hielt einen Gottesdienst, an dem die Familie mit Freunden und Gästen des Paares, sowie viele Gemeindemitglieder teilnahmen.

Institution der Gemeinde

Der Bezirksevangelist ging zu Beginn der Predigt auf das Goldpaar ein und zeigte sich beeindruckt, dass Isolde schon seit 1947 und Wolfgang bereits seit 1944 eine „Institution“ der Gemeinde Westerholt sind. „Wen habt ihr beiden alles kennengelernt in den vergangenen Jahren und wie viele Gebete habt ihr für so manchen in der Gemeinde gesprochen“.

Als Grundlage für diesen Gottesdienst war das Textwort aus 1.Petrus 4, 12-13 zugrunde gelegt: Ihr Lieben, lasst euch durch die Hitze nicht befremden, die euch widerfährt zu eurer Versuchung, als widerführe euch etwas Seltsames, sondern freut euch, dass ihr mit Christus leidet, damit ihr auch zur Zeit der Offenbarung seiner Herrlichkeit Freude und Wonne haben mögt.

Durch die Hitze der Zeit nicht befremden lassen

Im Predigtteil ermunterte der Bezirksevangelist die anwesenden Gläubigen, sich in Christus auch im Leid freuen zu können – daraus erwächst eine Kraftquelle! Es ist nicht Gott der prüft, sondern der Geist der Finsternis, er will uns „durcheinanderbringen“. Als Christi Eigentum gilt es, Reichtümer für die Seele zu sammeln. Der Reichtum aus Gott in der Seele ist der Stellenwert unserer Anfechtung, fuhr Jörg Jendral in seinen Ausführungen fort. Das Maß an Anfechtung wird aber nicht überfordert, sondern Gott greift im rechten Moment ein – er hat Anteil an unserem Leid und stärkt uns! Wir wollen nicht auf die eigene Kraft vertrauen, umso mehr aber auf die Kraft Gottes - den christlichen Glauben verinnerlichen und nach außen tragen!

Priester Frank Beran, Vorsteher der Gemeinde, rundete mit einem „persönlichen Leitwort“ an Isolde und Wolfgang den Predigtteil ab. Er laß aus Sprüche 24, 3-5 vor: Durch Weisheit wird ein Haus gebaut und durch Verstand erhalten. Durch ordentliches Haushalten werden die Kammern voll aller köstlichen, lieblichen Reichtümer. Ein weiser Mann ist stark, und ein vernünftiger Mann ist mächtig von Kräften. Denn mit Rat muß man Krieg führen; und wo viele Ratgeber sind, da ist der Sieg. Der Vorsteher sprach das Goldpaar an und erinnerte: „Ihr habt in den Anfängen bescheiden angefangen. Über die Jahre habt ihr dann aber euer persönliches Haus gebaut, mit Gottes Hilfe, Vertrauen und der Treue zu Gott und Jesus Christus.“

Segensansprache

Großer Gott wir loben dich, Herr wir preisen deine Stärke..., das sang der Gemeindechor Isolde und Wolfgang zu Beginn der Ansprache. Das steht auch genauso in euren Herzen, richtete der Bezirkevangelist die einleitenden Worte an das Goldhochzeitspaar. Ihr beiden seid einfach schon immer da! Ihr habt 50 Jahre Treue gehalten, obwohl ihr so manches in Kindheit und Jugendzeit erlebt habt, was euch bis hierhin begleitet hat. Es geht aber nichts ohne Konflikte – auch die habt ihr immer zusammen gelöst, sonst währt ihr heute nicht hier. Aber auch in Zukunft könnt und wollt ihr noch einiges schaffen. BE Jendral gab den beiden ein Textwort aus 1.Petrus 4, 10 für die zukünftige Zeit mit auf den Weg: Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.

Wenn ihr die Güter und Gaben die ihr erhalten habt, klug einsetzt, dann haushaltet ihr auch klug, führte Jörg Jendral weiter aus. Dann seid ihr Haushalter der Gnade in Freundlichkeit, Sanftmut und Geduld. Feiert Triumphe der Liebe, lasst die Liebe als Gabe Gottes immer wirken. Es ist heute eine beständige Liebe zwischen euch geworden. Auch dann haushaltet ihr weiter klug. Mit Blick auf eure Kinder und Enkelkinder macht es immer so, dass der Liebe Gott darauf seinen Segen legen kann.

Der musikalische Rahmen in dem Gottesdienst wurde durch Vorträge mit Chello und Orgel, sowie dem Gesang des Gemeindechores gebildet.

1. Februar 2016
Text: Christian Karlisch

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