Hochlarmark. Die zweite Goldene Hochzeit innerhalb von nur wenigen Tagen feierte die Gemeinde Hochlarmark am Himmelfahrtstag, dem 25. Mai 2017. Und auch zu diesem besonderen Fest war die Gemeinde Recklinghausen-Süd wieder dabei. Hannelore und Heinz Ohmenzetter (Hi. i. R.) empfingen den Segen zu ihrem Hochzeitsjubiläum durch den Bezirksältesten Eduard Nieland.
Predigtteil und Bibellesung standen zunächst ganz im Thema von Christi Himmelfahrt und der Verheißung seiner Wiederkunft. Das wäre der Kern des Evangeliums, so der Bezirksälteste. Jesus wäre der Wartende und Kommende. Er hat das Opfer für alle Sünder gebracht und ist für uns der Mittler und Fürsprecher vor Gott.
Priester Frank Fähnle erklärte, dass mit Christi Himmelfahrt eine neue Zeit begonnen hätte. Denn damit endete seine persönliche Anwesenheit auf Erden. Er hat seine Jünger aber nicht alleine gelassen, sondern wenige Tage später den Heiligen Geist gesendet, damit er ihnen weitere Orientierung gibt. Und das wäre auch heute noch so. Jesus wäre nicht mehr sichtbar, aber wirksam zu spüren. „Ihm ist es nicht egal, wie es dir geht oder wie sehr du für ihn kämpfst“, versicherte der Priester „sondern er hilft und vermittelt, indem er unseren Glauben und unsere Liebe vor Gott groß macht.“
"Die Braut darf nun geküsst werden"
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles hieß der Bezirksälteste Hannelore und Heinz am Altar herzlich willkommen. „Für dich Heinz, ist es ja nichts Neues“, meinte er schmunzelnd „denn du hast in deiner langjährigen Amtstätigkeit ja oft am Altar gestanden“. Aber „Altar“ wäre auch da, wo Glaubensschwestern den Kindern ihr Herz öffnen, sprach er seine Frau Hannelore an, die viele Jahre den Nachwuchs unterrichtete. „Ihr könntet unterschiedlicher nicht sein – die Quirlige und der Ruhepol, aber das zusammen ergibt eine herzliche Mischung.“ Er gab den beiden ein besonderes Textwort mit auf den weiteren Glaubensweg und las Auszüge vor aus einem Text, in dem es darum ging, dass Liebe eine schwierige Aufgabe wäre. Anschließend wurde Hannelore und Heinz der Segen gespendet. „So Heinz, du darfst die Braut nun küssen“, forderte der Älteste nach der Segenhandlung augenzwinkernd auf. Eigentlich etwas ungewöhnlich für ein Goldhochzeitspaar. Aber das ließen sich die beiden nicht zweimal sagen und setzten es umgehend in die Tat um – zur Freude der ganzen versammelten Gemeinde.
Sekt, Häppchen und Kennenlernen
Auch an diesem besonderen Tag waren alle Gottesdienstbesucher anschließend zu Sekt und Häppchen eingeladen. Sowohl an der „Sektbar“ wie auch draußen auf der Terrasse vermischten sich Hochlarmarker, Süder und auch auswärtige Gäste zu fröhlichen Gesprächen und „Annäherungen“ zum gegenseitigen Kennenlernen…
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