(28.01.2018 Recklinghausen) Ein wunderschöner Altarschmuck, eine volle Kirche, dazu besonderer Chorgesang und einstimmende Instrumentalmusik…dieser Sonntag sollte ein besonderer Festtag werden, denn Birgit und Günter Deffner erhielten den Segen zur ihrem 50- jährigen Ehejubiläum.
Priester Stephan Heimrath diente nach dem Textwort aus 2. Timotheus 2, 11-13: „Das ist gewisslich wahr: Sterben wir mit, so werden wir mit leben; dulden wir, so werden wir mit herrschen; verleugnen wir, so wird er uns auch verleugnen.; glauben wir nicht, so bleibt er treu, er kann sich selbst nicht verleugnen“
Nein zur Sünde
Bei unserer Taufe bzw. bei unserer Konfirmation haben wir Gott ein Versprechen gegeben. Deshalb wollen wir definitiv NEIN zur Sünde sagen. Dieses Versprechen soll einen sehr konkreten Einfluss auf unser tägliches Leben nehmen. Wir wollen so leben, als sähen wir Christus im täglichen Leben neben uns. Aber der Teufel versucht unseren Glauben zu schwächen. Er macht uns auf Dinge aufmerksam, die uns zweifeln lassen könnten. „Der Weg des Sehens hat jedoch noch niemals zu Gott geführt“. Wir wollen standhaft im Glauben sein und uns sehr bewusst für Gott entscheiden. Dabei ist es wichtig, Jesu Leben und Wirken zu bekennen. „Ohne Jesus gibt es kein Heil“.
Treu bleiben im Wollen
Der Gläubige wird es nicht vollständig schaffen. Unser Trost ist aber, dass Gott immer treu bleibt. Er liebt uns weiter, schenkt uns Gnade und immer wieder die Möglichkeit neu anzufangen. Für Gott ist nicht unser Erfolg entscheidend, sondern allein unser Wollen.
Priester Markus Golm und Priester Christian Kujath verdeutlichten im Mitdienen, wie wichtig es ist, dass das Evangelium Einfluss auf unser Handeln nimmt. Wir können uns dahingehend sogar selber überprüfen in dem wir uns die Frage stellen: Schmerzt unsere Seele, wenn wir gesündigt haben? Durch das Opfer Jesus können wir in der Gemeinschaft Abendmahl erleben und haben somit Teil an Jesus. Das alles können wir aber nur mit dem Glauben sehen.
Segenshandlung
Schließlich bat Priester Heimrath das Goldhochzeitspaar an den Altar und lud die gesamte Gemeinde ein, sich ebenfalls unter den Segen zu stellen. Er beschrieb, dass beide eine sehr schöne Ausstrahlung hätten. „Man sieht euch die Treue, Ruhe, Gelassenheit und Liebe an“. Als besonderes Wort gab er Birgit und Günter das Wort aus Jesaja 41, 13 an die Hand: „Denn ich bin der Herr, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir!“. Dazu führte Priester Heimrath aus, dass Gott sie beide tatsächlich „berühren und etwas mit ihnen machen“ werde. Gott berührt ihre „rechte Hand“ und segnet sie. Vor der Zukunft bräuchten sie sich nicht zu fürchten. Gott gibt die Zusage, dass er helfen wird.
Nach dem Gottesdienst erhielt das Goldhochzeitspaar von der großen Gemeinde viele herzliche Glück- und Segenswünsche.
Text: Sabine Heimrath Bilder: F. Schulz
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