Haltern am See. Einen doppelten Grund zur Freude gab es am Pfingstsonntag in Haltern am See. Zum einen konnte die Gemeinde zusammen den Pfingstgottesdienst feiern. Zum anderen erhielten die Geschwister H. und F. Loncsarszky den Segen zu ihrer Silberhochzeit.
Priester Markus Mettenmeyer diente nach dem Textwort aus Epheser 1, 13-14 „In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das Evangelium
von eurer Seligkeit – in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist, der verheißen ist, welcher ist das Unterpfand unsres Erbes, zu unsrer
Erlösung, dass wir sein Eigentum würden zum Lob seiner Herrlichkeit"
Priester Mettenmeyer wies in seiner Predigt darauf hin, dass das Pfingstfest der Geburtstag der Kirche Jesu Christi ist. Er erinnerte an das Pfingstgeschehen, als Petrus und die Apostel gewaltig in allen Sprachen predigten und viele Getaufte durch Handauflegung die Gabe des Heiligen Geistes empfingen.Ein Siegel ist immer ein Ausdruck einer besonderen Autorität und Wichtigkeit. In früherer Zeit wurden wichtige Briefe stets mit einem Siegel versehen. Auch in heutiger Zeit werden bedeutende Dokumente mit einem Siegel bedacht. Siegel sind aber auch sichtbare Zeichen eines Eigentums. Die Heilige Versiegelung und das Siegel des Heiligen Geistes sind also Ausdruck der Zugehörigkeit zu Gott. Durch die Gabe des Heiligen Geistes werden wir zu Kindern Gottes.Der Heilige Geist ist aber auch das Unterpfand des von Gott verheißenen Erbes. Eine Zusicherung des ewigen Lebens.
In seinem Predigtbeitrag ging Priester Gebert unter anderem auf das Lob seiner Herrlichkeit ein. Gott in allen Dingen und Verhältnissen des täglichen Lebens zu loben und zu verherrlichen ist sicher nicht einfach. Wir wollen aber auch im Alltag immer Gott die Ehre geben.
Freunde des Silberpaares überraschten die beiden vor der Segenshandlung mit einem besonderen Lied. Zu der Melodie von „You raise me up“ sangen sie stimmgewaltig und zu Herzen gehend „Bist du bei mir“.Priester Mettenmeyer bat das Silberhochzeitspaar nun an den Altar. Er erläuterte das der Segen zur Silberhochzeit nicht den Segen zur Hochzeit vor 25 Jahren ersetzen solle. Er sei vielmehr eine Bestätigung. Er hob hervor, dass sie sich besonders in schwierigen Zeiten durch Unterstützung richtig kennenlernten und zusammenwuchsen. Zu ihrer Silberhochzeit gab er ihnen ein Wort aus Epheser 1, 18 an die Hand „Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist“
Priester Mettenmeyer zitierte dazu aus dem Buch "Der Kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry: „Man sieht nur mit dem Herzen gut“ Mit den erleuchteten Augen des Herzens sieht man alles in der gegenseitigen Liebe, Wertschätzung und Verbundenheit.
Nach dem besonders vom Frauenchor umrahmten Gottesdienst und den empfangenen Glück- und Segenswünschen war die Gemeinde vom Silberpaar zu einem kleinen Imbiss geladen.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
