"Wo Du hingehst, da will auch ich hingehen..." war das Wort für das Brautpaar Saskia & Marcel an ihrem Traugottesdienst in Recklinghausen-Nord am 20. Oktober 2018.
Bezirksältester Raimund Gauert (Bezirksvorsteher des Bezirks Recklinghausen) legte dem Traugottesdienst dieses Wort aus Ruth 16 zu Grunde:
"Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch.
Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott."
Warten auf die Braut
Hochzeitsgäste, Verwandte, Freunde und viele neugierige Geschwister aus den Heimatgemeinden Oer-Erkenschwick und Gelsenkirchen-Resse sowie auch aus Recklinghausen-Nord waren eingetroffen. Bräutigam Marcel wartete mit dem Bezirksälteten vor dem Altar auf das Eintreffen der Braut. Dann war es endlich soweit, die Braut wurde unter den Klängen von Pachelbels Canon in C von ihrem Vater an den Altar begleitet.
Der Traugottesdienst
Der Traugottesdienst begann mit dem Eingangslied "Lasst uns fröhlich Lieder singen" (GB275) und einem Gebet des Bezirksältesten. Der Gemeindechor hatte das Lied " The Lord bless you" mit Klavierbegleitung eingeübt, welches jetzt zu Vortrag kam.
Der Bezirksälteste sprach das Brautpaar mit sehr persönlichen Worten an. So erinnerte er an den Moment, als Marcel zu ihm kam und berichtete, "Sie hat ja gesagt!"
Der Bezirksältete erwähnte Liedtexte, die die haften geblieben sind: "Lieblingsmensch..., Bei Dir kann ich ich sein..., Sekundenglück!" Er gab den Rat: "Mit dem einen Auge auf die guten Sachen des Partners und mit dem anderen auf die eigenen schlechteren Sachen sehen", "nicht mit Streit in den neuen Tag gehen", er zitierte den Lutherspruch, der heute auch umgekehrt gelten möge: "Die Frau soll dafür sorgen, dass der Mann gerne nach Hause kommt; der Mann soll dafür sorgen, dass sie ihn nur ungerne gehen lässt."
Im Verlauf ging er auch auf das Wort ein, in dem er die Geschichte im Bibelwort schilderte. Auch in unsere Zeit könne einiges übernommen werden. So kann man "Dein Volk ist mein Volk", auch verstehen als "Deine Freunde sind auch meine Freunde" oder "Deine Familie ist auch meine Familie".
Vor dem Mitdienen von Priester Rene´ Pläster (Vorsteher RE-Nord) sang der Chor mit Klavierbegleitung das Lied "Gut das wir einander haben...".
Alsbald wurden die Brautleute an den Altar gebeten. Vorbereitend sang ein Duett mit Orgelbegleitung (Der Titel wird nachgereicht). Nach der kurzen Ansprache bestätigten die beiden ihr Eheversprechen mit einem lauten "Ja!"
Mit dem Trausegen und dem Abschlussgebet war der Traugottesdienst beendet.
Der Auszug der Brautleute
Mit den Klavierklängen von "Hallelujah" (Leonard Cohen) zogen unsere Brautleute aus der Kirche. Das Wetter meinte es gut, denn es war passend zum Anlass strahlender Sonnenschein. Jetzt konnte jeder seine besten Wünsche übermitteln. Geschenke nahm das Brautpaar natürlich auch gerne entgegen. An der Kirchentür wurden gasgefüllte Luftballons verteilt. So schauketen mehr und mehr dieser Ballonherzen über der Schar der Gratulanten. Bevor das Brautpaar den bereitstehenden Oldtimer bestieg, schwebten die weißen und roten Herzen dem Himmel entgegen.
Wir wünschen unserem Brautpaar alles erdenklich Gute!
21. Oktober 2018
Text:
Ld
Fotos:
SB/Ld
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