Priester Ulrich Strupat feierte mit seiner Frau Susanne am 1.September 2019 Rubinhochzeit (40Jahre verheiratet). Dieser Gemeindesonntag in Recklinghausen-Nord, den der Gemeindevorsteher Priester René Pläster hielt, hatte ein besonderes Gepräge.
Lesung und Textwort aus Psalm 95
Vor dem Gottesdienst waren die Kinder der Gemeinde mit ihren Betreuerinnen im Kirchensaal anwesend. Es wurde aus dem 95. Psalm die Verse 1 bis 8 gelesen. Der Text wurde zum besseren Textverständnis der Kinder aus der Neuen Genfer Übersetzung entnommen.
"Kommt, lasst uns dem Herrn zujubeln, ihm laut unsere Freude zeigen, dem Fels, bei dem wir Rettung finden. Lasst uns voll Dank vor ihn treten, mit Liedern ihm unsere Freude zeigen. Denn der Herr ist ein großer Gott und ein großer König über alle Götter. Die tiefsten Abgründe der Erde – er hält sie in seiner Hand, und die Gipfel der Berge – auch sie gehören ihm. Ihm gehört das Meer, er hat es ja geschaffen, und auch das Festland haben seine Hände gebildet. Kommt, wir wollen ihn anbeten und uns vor ihm niederwerfen, wir wollen niederknien vor dem Herrn, der uns geschaffen hat! Denn er ist unser Gott, und wir sind sein Volk, die Schafe auf seiner Weide, er leitet uns mit eigener Hand. Wenn ihr heute seine Stimme hört, dann verschließt euch seinem Reden nicht!"
Zu Beginn des Gottesdienstes sang die Gemeinde "Ich bete an die Macht der Liebe". Die Grundlage des Gottesdienstes verwandte Priester René Pläster aus Psalm 95 die Verse 6 und 7. Nachdem auch er und Priester Frank Peter Kulas ihre Predigt beendet hatten, kamen die Kinder wieder in den Kirchensaal.
Fürbitten
Die Kinder hatten in der Zwischenzeit Fürbitten aufgeschrieben. Am Altar stehend trugen sie diese jetzt nacheinander vor:
"- Auf dieser Welt gibt es an vielen Orten Unruhen und Krieg. Wir bitten dich, lass doch Frieden auf dieser Erde sein und bewahre die Menschen.
- Wir danken dir guter Gott, dass es uns hier in Deutschland so gut geht. Wir haben Frieden, ein zu Hause. Wir haben genug zu essen und zu trinken. Wir bitten dich, lass alle Menschen versorgt sein, so dass sie genug zu essen und zu trinken haben. Wir bitten dich auch, versorge die Menschen, die aus ihrem Heimatland flüchten mussten. Wir bitten dich, gib Ihnen doch einen besonderen Engelschutz.
- Heute ist Gemeindesonntag. Wir haben uns hier alle versammelt. Kinder und Erwachsene. Danke, dass es hier so schön ist. Wir bitten dich, gib uns eine schöne Gemeinschaft, lass sich niemand einsam fühlen. Gib auch gegenseitiges Verständnis untereinander.
- Wir hatten Ferien. Viele von uns waren verreist. Danke für deinen Engelschutz auf den Reisen. Jetzt hat die Schule wieder begonnen. Wir bitten dich, lieber Gott, bewahre alle Kinder in der Schule. Hilf bei den Arbeiten und gib ein gutes Verhältnis zu den Lehrern und Mitschülern.
- Wir haben Kranke in der Gemeinde. Wir bitten dich, gib den Ärzten die richtigen Gedanken, damit auch die Krankheit richtig erkannt wird und die besten Medikamente verschrieben werden. Lass doch alle wieder ganz gesund werden.
- Unser lieber Priester Ulrich und seine Frau Susanne haben heute Rubinhochzeit. Wir danken dir, dass wir beide hier in unserer Gemeinde haben. Wir bitten dich, segne sie und schenk Ihnen noch viele Jahre ein gemeinsames segensreiches Leben."
Von guten Mächten wunderbar geborgen
Die Fürbitten waren verklungen und unser Bezirksältete i.R. Eduard Nieland trat mit seiner Gitarre an das Mikrofon und trug mit bewegter Stimme das Lied "Von guten Mächten wunderbar geborgen" vor. Heute wurde auf das Bußlied verzichtet und es war Möglichkeit den Gottesdienst und die Vorträge in Stille nachklingen zu lassen.
Rubinhochzeit
Nach gemeinsamen Gebet, Sündenvergebung und Abendmahl, bat Priester Pläster das Rubin Hochzeitspaar zu ihm vor den Altar. Rubin ist einer von 12 Steinen im hohen priesterlichen Gewand und der Rubin steht stellvertretend für das Volk Juda. Er gab ihnen das Wort aus Psalm 95 aus dem Vers 6 mit dem nachfolgenden Segen auf den weiteren Weg.
"Kommt, wir wollen ihn anbeten und uns vor ihm niederwerfen, wir wollen niederknien vor dem Herrn, der uns geschaffen hat!"
Priester Pläster beendete den Gottesdiesnt mit Gebet, Segen und dreifachem Amen. Im Anschluß war ausreichend Gelegenheit dem Hochzeitspaar zu gratulieren.
5. September 2019
Text:
Ld
Fotos:
SB/IWR/Ld
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