Am 13.09 durfte nach einer langen Corona-Pause der erste Jugendgottesdienst stattfinden.
Der Jugendgottesdienst war ein Open Air Gottesdienst und wurde von Bischof Peter Johanning an der Kirche in Herten gehalten. Bereits im Vorhinein waren auf einer Wiese Bänke, Stühle und ein Altar aufgebaut und ein großes Kreuz an einem Baum befestigt worden. Klavier, Flöten- und Geigenmusik sowie Gesang umrahmten den Gottesdienst.
Das Textwort des Gottesdienstes stammte aus dem Psalm 22,26: “ Dich will ich preisen in der großen Gemeinde, ich will mein Gelübde erfüllen vor denen, die ihn fürchten “. Nach einer Bibellesung (Matthäus 6,25-33), machte Bischof Johanning deutlich, dass die Jugendlichen sich nicht zu viel um ihr natürliches Wohlergehen sorgen brauchten. Gott sorge für die ganze Schöpfung und die Menschen seien der kostbarste Teil der Schöpfung. Bischof Johanning betonte, dass es etwas Größeres gäbe als das irdische Wohl, nämlich das Reich Gottes. Gott sei immer da und helfe und liebe uns. Bischof Johanning beschrieb Gottes Zuwendung als die „Eskalation der Gnade Gottes“. Zudem ging er in seiner Predigt darauf ein, dass wenn wir bei unserem Gelübde Gott gegenüber „ja“ sagten uns auch daran halten sollten. Mit Blick auf die Konfirmation rief Bischof Johanning dazu auf, mit Begeisterung „ja“ zu Gott zu sagen. Es sei außerdem wichtig auch einmal außerhalb von Grenzen zu denken. Gott gehe immer einen Schritt weiter und gebe unserem Leben Perspektive.
Bezirksälteste Raimund Gauert erklärte in seinem Predigtbeitrag, dass der Gottesdienst für ihn ein „Highlight“ sei. Er ging auf das Konfirmationsgelübde ein und betonte, dass wir das Erfüllen unseres Gelübdes nicht verschieben sollten, sondern das Versprechen heute schon einlösen sollten. Er riet den Jugendlichen außerdem, sich jeden Tag drei Punkte zu überlegen, um dem lieben Gott zu danken. Denn der Dankbare sei zufrieden.
Zur Vorbereitung auf das Sakrament des Heiligen Abendmahls erklärte Bischof Johanning, dass der Altar Gottes so fest sei, dass die Jugendlichen im übertragenen Sinn alle ihre Sorgen darauflegen könnten. Gott kenne jede einzelne Sorge, er wisse alles und er liebe einen jeden Jugendlichen trotz seiner Sünden.
Nach dem Gottesdienst wurden zwei Jugendbetreuer aus dem Kreis der Jugendarbeit verabschiedet. Sylvia Kujath und Kai-Uwe Komor hatten lange Jahre aktiv in der Jugendarbeit mitgewirkt. Die Jugendlichen bedankten sich mit einem herzlichen Dankeschön und einem großen Applaus.
Anschließend waren alle Gottesdienstteilnehmer zu einem gemeinsamen Pizzaessen eingeladen. Auch wenn der äußere Abstand eingehalten werden musste, waren im Inneren alle miteinander verbunden. Es war, wie ein Jugendlicher bemerkte, eine ganz besondere Atmosphäre.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
