Am Sonntag, dem 18. Dezember 2022, feierte die Gemeinde Haltern den letzten Adventsgottesdienst des Jahres. Im Anschluss feierte die Gemeinde in Vorfreude und Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest eine Weihnachtsfeier.
Das Wort zum 4. Adventsgottesdienst bildete Sacharja 2, Vers 14.
In seiner Predigt sprach der Vorsteher, Priester Sören Linke, vor allem die Vorfreude auf das Weihnachtsfest an. Dazu benannte er auch die Freude, die Gott uns schenkte, indem er uns seinen Sohn sandte. Dies sei eine Freude, die uns ein Leben lang begleiten solle, dass er seinen Sohn gesandt hat, um uns zu erlösen und dass Gott uns für immer liebt, denn es gäbe nichts, was uns von seiner Liebe trennen könnte. In seinem Mitdienen bekräftigte Priester Mettenmeyer die Freude, die unsere Seele empfinden solle. Im Irdischen sei man schnell aufs Negative verhaftet, werde geplagt durch Kummer, Leid, Nöte und Sorgen. Doch unablässig davon solle die Seele sich beständig freuen, denn Gott liebe uns und wolle Wohnung in uns halten, denn er wolle Gemeinschaft mit uns haben. Diakon Kiekhäfer sprach davon, Platz zu schaffen - so, wie man für einen neuen Mitbewohner in der Wohnung Platz schaffen würde, so solle man auch Platz in seinem Herzen schaffen für Jesus Christus.
Im Anschluss an das heilige Abendmahl und das Dankesgebet begann dann die Weihnachtsfeier.
Weihnachtsfeier in Gemeinschaft
Nach ein paar einleitenden Worten des Abendmoderators Sören Linke, in denen er nochmal die kürzlichen Veränderungen in der Gemeinde Haltern durch den Raumwechsel zurück ins neuapostolische Kirchengebäude ansprach, drückte er auch seinen Dank gegenüber der Gemeinde aus, trotz der Umstände auch dieses Jahr wieder eine Weihnachtsfeier auf die Beine gestellt bekommen zu haben.
Zu Beginn des abendlichen Programms stimmte die Chorgruppe ein Lied an "Bist du der da kommen soll?", was die Worte von Johannes den Täufer waren, mit denen er nach den Erwartungen fragte, die die Menschen an Jesus Christus hatten.
Danach wurde ein Gedicht vorgetragen, welches verschiedene Lösungsvorschläge und Antworten gab zu der Leitfrage und dem Titel des Gedichts "Wann ist Weihnachten".
Anschließend wurde ein Lied vorgetragen mit Sologesang, begleitet von einem Klavier, mit dem Titel "He shall reign forever more", womit Jesus gemeint ist, der ewig regieren wird, die Welt und uns von der Sünde befreien würde, um ein Friedensreich aufzurichten und ewig mit Liebe zu regieren.
Danach trugen die Kinder der Gemeinde Haltern ein Krippenspiel vor. Darin begegnete zu Beginn ein Engel der Jungfrau Maria und verkündete das Empfängnis der Jungfrau, die Gottes Sohn gebären solle. Anschließend wurde ein Lied vorgetragen, in dem Maria besang, dass ihr geschehen möge wie Gott will, denn was er wolle, sei das Beste für sie. Anschließend zeigten die Kinder der Gemeinde, wie Josef und Maria einen langen und schwerlichen Weg gehen mussten, um eine Unterkunft für die Nacht zu finden, und wie oft sie abgewiesen wurden, bis am Ende ihnen jemand seine Tür öffnete, auf dass der Heiland in einer Krippe in seinem Stall geboren ward. Dabei konnte die ganze Gemeinde mitwirken, durch klopfen, stampfen, zeigen und rufen. Zum Schluss trug der Halteraner Kinderchor das Lied "Das allergrößte Geschenk" vor.
Nach dem Vortrag der Kinder spielten die Instrumentalisten der Gemeinde gemeinsam die traditionellen Weihnachtslieder "Morgen kommt der Weihnachtsmann" und "We wish you a Merry Christmas".
Gegen Ende des Abendprogramms wurde aus dem Seniorenkreis der Gemeinde noch ein heiteres Gedicht vorgetragen mit dem Namen "Das Seniorengebet".
Schließlich erklangen nochmal die Lieder "Lasst uns froh und munter sein" und "Morgen kommt der Weihnachtsmann" in einem Solovortrag vom Klavier.
Zum Abschluss des Abends sprach Moderator Sören Linke noch ein paar Schlussworte und schloss mit einem gemeinsamen Gebet mit der Gemeinde.
Doch zur Überraschung aller war das noch nicht das Ende; denn der Weihnachtsmann kam persönlich vorbei und erfreute sich an dem neuen Kirchengebäude und insbesondere dem Fahrstuhl, der ihm Einiges erleichtere. Dann öffnete er seinen großen, gut gefüllten Beutel, um die Kinder, die Jugendlichen und die Senioren zu beschenken. Alle, die noch nichts bekommen hatten, vertröstete der Weihnachtsmann auf das Buffet, welches er unten entdeckt hätte, als er zu spät aus dem Fahrstuhl ausgestiegen ist.
Im Anschluss sang die Gemeinde noch ein Geburtstagsständchen für die Geschwister, die am gleichen Abend ihren Geburtstag feierten. Hinterher trafen sich alle noch beim gemeinsamen Essen in den Gemeinschaftsräumen der neuapostolischen Kirche wieder, für gesellige Gespräche und einen gemeinschaftlichen Ausklang des Abends.
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