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Innere Einkehr: Ergebenheit und Aufbegehren

 

(30.11.2016) Recklinghausen-Süd. Am Mittwoch, dem 30. November 2016 besuchte unser Bischof Peter Johanning die Gemeinde Recklinghausen-Süd und hielt dort den Wochengottesdienst. Als Grundlage diente ein Bibelwort aus Psalm 37, 7: „Sei stille dem Herrn und warte auf ihn.“

Am Anfang des Gottesdienstes ging der Bischof auf das vorgetragene Lied des Chores ein (Chormappe 140): „Es lag in Nacht und graus die Erde …“, wo es im Refrain heißt: „Lobpreiset Gott und betet ihn an.“
Bei allen Sorgen und Lasten des Alltags, bei aller Nacht und Graus die wir erfahren, es gibt täglich einen Grund Gott zu loben und zu danken.
Kerngedanken des Gottesdienstes waren die Worte „stille werden“ und „auf den Herrn warten“.
Als biblisches Beispiel wurde Hiob als Vorbild genannt. Von ihm können wir in der Bibel nachlesen, das „es in ihm kochte“, aber das war innerlich und nicht nach außen getragen. Im Wirbelsturm seiner Gefühle und im Chaos der Gedanken hielt Hiob innere Einkehr und dachte über Gott nach. Das half ihm und es wird auch uns helfen. „Stille werden“ heißt aber nicht in Lethargie zu verfallen, sondern innere Ruhe zu finden. Der Herr will seine Herrlichkeit mit uns teilen und die Verheißung: „Ja, ich komme bald“ erfüllen.

Bezirksevangelist Wagner prägte das Wort „Dankesübung“ in seinem Predigtbeitrag und ermunterte die Zuhörer egal in welcher Weise sich im Danken zu Gott zu üben.

Die Gemeinde Recklinghausen-Hochlarmark war zu diesem Gottesdienst eingeladen, so dass 152 Besucher den Gottesdienst erleben konnten.

Der Bischof war sehr von dem Chorgesang angetan und sagte nach dem Gottesdienst dem Dirigenten scherzhaft: „Wenn ich in den Ruhestand gehe, komme ich zu euch zum Mitsingen.“

Freudig verabschiedeten sich die Gottesdienstteilnehmer nach dem Gottesdienst persönlich bei dem Bischof.

Text und Bild F. Schulz

3. Dezember 2016
Text: F.S.
Fotos: F.S.

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