Das Bibelwort Jona 2 Vers 2 und ein Teil von Vers 3 waren Grundlage des Kindergottesdienstes am 16.02.2025 in Oer-Erkenschwick. "Und Jona betete zu dem Herrn, seinem Gott, im Leibe des Fisches und sprach: Ich rief zu dem Herrn in meiner Angst, und er antwortete mir." Gott ist immer mit dir und hilft dir, auch schwierige Aufgaben und Situationen zu meistern. Auch wenn du es dir manchmal nicht zutraust: Gott traut dir das zu! Und er begleitet dich. Diese Kernaussage war die zentrale Botschaft des Gottesdienstes.
Während die Kinder empfangen wurden, weckte eine Schätzfrage -"wie groß ist ein Walfisch?" - die Neugierde. Mit ihren selbstdekorierten Namensschildern mit farbenfrohen Fischstickern nahmen alle ihre Plätze ein und die Diakoninnen Daniela Stahle und Silke Osthoff moderierten die Überleitung zum Predigtteil mit der Auflösung der Schätzfrage um einen anschaulichen Vergleich zur Größe des Kirchengebäudes. In einer anschließenden Fragerunde wurden die Kinder dazu ermuntert, über alltägliche Herausforderungen zu sprechen. Aufgabe, die ungern erledigt werden oder vor denen sie sogar Angst haben. Die Kinder berichteten davon Aufgaben wie Aufräumen, Putzen oder Hausaufgaben oft nicht gern zu erledigen und sogar mit manchen Aufgaben Angst verbinden, wie beispielsweise Prüfungen oder Fallschirmspringen. Die Moderation zog dabei eine Parallele zur Geschichte von Jona: Auch er stand vor scheinbar unüberwindbaren Aufgaben.
Um altersspezifisch das Thema weiter zu ergründen, trennten sich nun die beiden Altersgruppen. Die Kinder im Alter von 6 bis 9 hörten die Geschichte von Jona durch eine spannende Lesung von Daniela Stahle.
Priester Günter Drews begann die Predigt mit einen spannenden Impuls, in dem er den Kindern die Größe der antiken Stadt Ninive vor Augen führte - eine Stadt mit rund 120.000 Einwohnern, für die man drei Tage brauchte um sie zu durchqueren. Dabei betonte er, wie viel Mut es erforderte, die Menschen Ninives zu belehren und sie zum Umdenken zu bewegen. Er erklärte wie viel Gottvertrauen Jona im Bauch des Fisches bewies.
Es ist in Ordnung Angst zu haben, denn Gott ist immer bei uns. Auch Jesus erlebte Angst, als er im Garten Gethsemane betete und von Engeln gestärkt wurde, ergänzte er.
Dann kehrten die Vorsonntagsschulkinder zurück. Sie krabbelten ihrer Gruppe durch einen Tunnel aus Tischen und Decken in den „Bauch" des Wals und bastelten ein anschauliches Bild von Jona in seinem Inneren. Währenddessen erzählten Katharina Kujath und Ann-Kristin Mettenmeyer die Geschichte in einer für Kleinkinder verständlichen Weise.
Der Höhepunkt war die Feier des heiligen Abendmahls. Es wurde von Priester Frank Peter Kulas vorbereitet.
Ein weiterer wichtiger Moment des Tages war die Übertragung der Bezirksverantwortung für die Vorsonntagschule auf Schwester Katharina Kujath und Diakonin Ann-Kristin Mettenmeyer. Zudem wurde Priester Philip Kujath herzlich im Bezirksteam für die Kinder willkommen geheißen.
Mit großem Dank wurde Priester Günter Drews aus dem Bezirkskinderteam verabschiedet- mit besonderer Anerkennung für sein Engagement.
Nach Gebet und Verabschiedung fanden die Unterrichte für den Konfirmanden- und den Religionsunterricht statt.
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