Hallo! Ich bin Johanna Nora, und obwohl ich erst seit ein paar Tagen auf dieser Welt bin, habe ich schon etwas erlebt, das wohl sehr wichtig für mich ist: Meine Taufe am 21. September 2025 in der Neuapostolischen Kirche in Recklinghausen Nord.
Alles war so feierlich. Ich habe gesehen, dass die Kirche besonders geschmückt war. Auf dem Altar standen Blumen, Kerzen, Spielzeuge und noch etwas ganz Besonderes: mein eigener Name – Johanna Nora. Ich weiß noch nicht, warum das alles so gemacht wurde, aber es fühlte sich an, als wäre der ganze Raum für mich vorbereitet.
Das Wort
Der Priester hat extra für meine Eltern und mich an diesem Tag ein Bibelwort aus Jesaja 54,10 gelesen:
„Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer.“
Ich konnte die Worte noch nicht verstehen, aber alle hörten ganz aufmerksam zu – vor allem Mama und Papa, mein großer Bruder, meine Tante und Onkel, meine Omas und Opas und ganz viele Menschen, von denen Mama und Papa sagen, dass es Ihre Schwestern und Brüder aus der Gemeinde sind – Worte voller Trost und Hoffnung.
Gott gehört zu mir
Im Gottesdienst ging es um etwas ganz Besonderes: dass meine Taufe der Anfang eines Näheverhältnisses zwischen Gott und mir ist. So, als hätte Gott an diesem Tag einen ersten Schritt auf mich zugemacht, um mir zu zeigen: „Du gehörst zu mir!“ Ich habe gesehen, wie der Priester mir den Segen gespendet hat. Er hat dazu Wasser benutzt, richtig viel sogar – aber tief in mir habe ich gespürt, dass der eigentliche Segen von Gott selbst kam.
Die Kinder der Gemeinde sangen ein Lied für mich – ihre Stimmen klangen hell und fröhlich. Später haben auch noch ein paar Männer ein Lied als Duett gesungen. Ich konnte zwar den Text nicht begreifen, aber die Klänge haben mich eingehüllt, als würde mich Mama ganz sanft festhalten.
Ich habe gemerkt, dass dieser Tag viele Menschen tief im Herzen berührt hat. Manche hatten Tränen in den Augen, aber es waren Tränen der Freude. Ich kann noch nicht begreifen, warum das so war, aber ich habe gespürt, dass es etwas Schönes war.
Dein Haus
Und jetzt beschäftigt mich am Ende dieses besonderen Tages noch eins und darauf bin ich wirklich gespannt:
Lieber Gott, so nennen dich alle, also mache ich das auch! Ich bin dir zwar noch nicht persönlich begegnet, aber alle um mich herum sprechen so viel von dir. Ich freue mich darauf, dich eines Tages wirklich kennenzulernen! Ich hab mich in deinem Haus wohlgefühlt und werde dich öfter besuchen…
25. September 2025
Text:
René Pläster
Fotos:
Simon Skrzypczak
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
