Rund 400 Menschen folgten am 10. November der Einladung des Forums für Demokratie, Respekt und Vielfalt und des Asylkreises Haltern am See zur Kundgebung auf dem Marktplatz. Anschließend versammelten sich über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der St.-Sixtus-Kirche, um gemeinsam ein Friedensgebet zu feiern.
Während des Beitrags von Pfarrer Michael Ostholthoff wurden auf dem Marktplatz Kerzen verteilt – als Symbol für Licht, Frieden und Hoffnung. Mit diesen Kerzen zogen die Menschen in die Kirche ein und stellten sie im Mittelgang ab. So entstand ein eindrucksvolles Band aus hunderten leuchtenden Kerzen, das den Raum mit Wärme und Stille erfüllte.
Die Andacht gestalteten Pfarrerin Merle Vokkert (Evangelische Kirche), Pastoralreferentin Veronika Bücker (Katholische Kirche) und Diakonin Ann-Kristin Mettenmeyer (Neuapostolische Kirche). In Texten, Gebeten und Liedern wurde der Gedanke des Friedens in vielfältigen Bildern aufgegriffen – besonders in den „Steinen“, die mahnen, belasten oder auch Kraft schenken können.
Zum Schlusssegen standen alle im Kreis um die Kerzen und sangen gemeinsam „Hevenu shalom alechem“ – Wir bringen Frieden euch allen. Beim Hinausgehen erhielt jede und jeder einen kleinen Stein als Zeichen für Mut, Hoffnung und Zusammenhalt.
Das gemeinsame Erinnern an die Opfer von Gewalt und Hass bleibt dabei ein unverzichtbares Fundament – damit Frieden nicht nur erbeten, sondern auch bewahrt und weitergetragen wird.
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