Herten. Manches wird seltener, aber dadurch einfach schöner: Hochzeiten zum Beispiel. So gingen am Samstag, 1. August 2026, Alexandra und Hartmut Kupitz genau diesen Weg: Sie schlossen den Bund der Ehe nun auch mit dem Segen Gottes.
Unter Gottes Segen
Es gibt Tage, die das Herz berühren und lange in Erinnerung bleiben. Ein solcher Tag war der Samstag, 1. August 2026, für Alexandra und Hartmut Kupitz sowie für die zahlreichen Gäste und Gemeindemitglieder der Neuapostolischen Kirche Herten.
Sieben Jahre nach ihrer standesamtlichen Eheschließung - vorige Pläne wirbelte unter anderem die Corona-Pandemie durcheinander - traten Alexandra und Hartmut noch einmal bewusst vor den Altar, um ihre Ehe unter den Segen Gottes zu stellen. Die bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche, in der die beiden Brüder von Alexandra, Sebastian und Max, die Braut zur ersten Kirchenbank führte, wo Hartmut schon geduldig wartete, verlieh dem Gottesdienst einen würdigen und zugleich familiären Rahmen. Gemeinsam mit ihren Familien, Freunden und der Gemeinde erlebte das Brautpaar eine bewegende Feierstunde, die von Freude, Dankbarkeit und spürbarer Herzlichkeit geprägt war - und von Wertschätzung der Anwesenden.
Kirchlicher Segen - nicht aus der Zeit gefallen!
Den Traugottesdienst hielt auf Wunsch des Brautpaares Evangelist Dirk Sichtermann aus Marl. Seine Predigt gründete sich auf die Worte des Apostels Paulus aus dem Epheserbrief (Epheser 5,1–2):
„So ahmt nun Gott nach als geliebte Kinder und wandelt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat.“
All you need is love.
Im Mittelpunkt seiner Gedanken stand die Liebe – nicht als flüchtiges Gefühl, sondern als bewusste Entscheidung, den anderen Tag für Tag anzunehmen, ihm mit Geduld, Vertrauen und Vergebung zu begegnen und den gemeinsamen Weg in der Nachfolge Christi zu gehen. Wo Gottes Liebe zum Maßstab wird, entsteht ein tragfähiges Fundament, das auch in den Herausforderungen des Lebens Bestand haben kann.
Zwei Jasager.
In einer Zeit, in der vieles schnelllebig geworden ist, setzte die kirchliche Trauung ein schönes Zeichen: für Verbindlichkeit, gegenseitige Treue und das Vertrauen darauf, dass Gott zwei Menschen auf ihrem gemeinsamen Lebensweg begleitet und stärkt. Mit ihrem Ja vor Gott bekannten sich Alexandra und Hartmut erneut zueinander – getragen von dem Wunsch, ihre Ehe im Glauben zu leben und Gottes Segen immer wieder neu zu suchen.
Feste fröhlich feiern
Nach dem Gottesdienst ging die Feier in herzlicher Atmosphäre weiter. Alle Gottesdienstbesucher waren eingeladen, in den Nebenräumen und auf dem Freigelände der Kirche gemeinsam zu feiern. Bei Kaffee und Kuchen, einem reichhaltigen Buffet, kühlen Getränken und köstlichem Grillgut entstanden viele gute Gespräche, fröhliches Lachen und Begegnungen über Generationen hinweg. Die Gemeinschaft machte deutlich, dass Kirche weit mehr ist als der Ort eines Gottesdienstes – sie ist ein Zuhause, in dem Menschen Freude miteinander teilen und einander begleiten.
So wurde aus einer kirchlichen Trauung ein Gemeindefest im besten Sinne: geprägt von Glauben, Liebe und Gemeinschaft. Ein Tag, an dem Gottes Segen nicht nur zugesprochen wurde, sondern in vielen kleinen Gesten, Begegnungen und Augenblicken spürbar war.
Die Gemeinde Herten gratuliert Alexandra und Hartmut Kupitz von Herzen und wünscht ihnen, dass Gottes Liebe sie auch in Zukunft trägt, stärkt und auf allen Wegen begleitet. Möge ihre Ehe stets von Vertrauen, gegenseitigem Respekt und der Gewissheit geprägt sein, dass Christus in ihrer Mitte ist.
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