Aufgrund sinkender Infektionszahlen im Rahmen der Covid-19 Pandemie durfte am 13.06.2021 der erste Präsenzjugendgottesdienst des Bezirks Recklinghausen stattfinden.
Wie auch schon im September 2020 wurde der Gottesdienst als Open-Air Gottesdienst auf dem Kirchengelände der neuapostolischen Kirche in Herten an der Feuerwache durchgeführt. Mit viel Abstand und Maskenpflicht durfte nun auch wieder als Chor und auch als Gemeinde gesungen werden.
Das Textwort für den Gottesdienst stammte aus Offenbarung 3, 17: „Du sprichst: Ich bin reich und habe mehr als genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß.” Es wurde eine Bibellesung aus Offenbarung 3, 14-22 durchgeführt.
Bezirksältester Raimund Gauert begrüßte alle Gottesdienstteilnehmer*innen herzlich. Er freue sich sehr, dass nun nach langer Zeit ein Jugendgottesdienst wieder möglich sei, und zudem auch wieder der gemeinsame Gesang Teil des Gottesdienstes sein dürfe.
In Bezug auf das Bibelwort führte Bezirksältester Gauert aus, dass es sich bei der angesprochenen Gemeinde Laodizea um eine damals sehr reiche, im Wohlstand lebende Gemeinde handelte. In dem Bibelwort ermahne Gott die Gemeinde, nicht egoistisch, sondern im Sinne des Nächsten zu handeln. Auch heute gelte es, nicht nur an sich selbst zu denken, denn Egoismus führe hinaus aus der Gemeinschaft. Jesus habe es als höchstes Gebot eingesetzt, Gott über alles zu lieben und seinen Nächsten wie sich selbst. So sollten sich die Jugendlichen auch in die Gemeinde einbringen und diese zu „ihrer“ Gemeinde machen.
Priester René Pläster führte an, dass es manchmal verschiedene Ideen und Gedanken gebe, die den Jugendlichen begegneten. Er riet, nicht nur mit den Ohren zu hören, sondern mit dem Herz zu hören.
Priester Simon Wojto erklärte, dass es nicht auf Äußerlichkeiten, wie schöne Kleidung oder viel Geld ankomme. Viel wichtiger sei es, göttliche Reichtümer zu sammeln. Nur dann sei man wirklich reich. Er riet den Gottesdienstteilnehmer*innen das von Gott an die Gemeinde Laodizea gerichtete Wort auf sich selbst zu beziehen. Auch wenn Gott durch dieses Wort ermahne, so sei diese Ermahnung voller Liebe.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Teilnehmer*innen eingeladen, auf dem Kirchenparkplatz zusammenzubleiben und unter den geltenden Abstands- und Hygieneregeln miteinander ins Gespräch zu kommen.
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