Am Freitag, den 13.09. wurde der Vormittag der Ökumenischen Glaubenswoche in Haltern am See von den christlichen Frauengruppen zum Thema Nachhaltigkeit gestaltet. Bereits zum Morgenimpuls um 07.00 Uhr in der St. Sixtus-Kirche konnten ca. 40 Besucher begrüßt werden. Auf Grundlage eines Bibeltextes aus dem Markus-Evangelium, der von Elke Linke vorgetragen wurde, und wo es um die Speisung der Viertausend ging, wurde das Thema Nachhaltige Ernährung eingehend behandelt. Renate Leichsenring, Pfarrerin i.R. der Evangelischen Kirchengemeinde, Elisabeth Eßling von der Katholischen Frauengemeinschaft kfd sowie Ann-Kristin Mettenmeyer Diakonin der Neuapostolischen Kirchengemeinde, gaben die Empfehlung, mal vermehrt einen Blick auf regionale und saisonale Lebensmittel zu legen und nur das einzukaufen, was wirklich benötigt wird, damit weniger entsorgt werden müsse.
Im Anschluss an ein gemeinsames Frühstück ging es gestärkt und frohen Mutes weiter. Seit 1927 setzen die Frauen aus der Geschichte des Weltgebetstags, wichtige Zeichen für Frieden und Versöhnung auf der Welt. Seit nunmehr 75 Jahren auch in Deutschland. Sie kämpfen für die Gleichberechtigung von Frauen in Kirche und Gesellschaft. Als eine der ersten engagierten sie sich für Umweltschutz. Unerschrocken treten sie gegen Rassismus und Intoleranz ein. Auch im Rahmen der Ökumenischen Glaubenswoche weisen die Weltgebetstags-Frauen aus Haltern am See auf die Weltgebetstage für 4 verschiedene Länder aus 4 unterschiedlichen Kontinenten hin. In 4 kleinen Gruppen von jeweils ca. 8 Personen zeigen sie dabei auf, was sie in den einzelnen Ländern besonders bewegt.
1992 Deutschland Österreich Schweiz
In Weisheit mit der Schöpfung leben
1994 Ghana
Schritte ins Offene
2018 Surinam
Gottes Schöpfung ist sehr gut
2021 Vanuatu
Worauf bauen wir?
In all diesen Ländern ging es, wie auch in dieser Glaubenswoche, um das Nachhaltige Leben, besonders im Einklang mit der Natur und der Fairness gegenüber Frauen und Kindern.
Zum Abschluss des Vormittages haben die „Weltgebetstags-Frauen“ einen Impuls „10 Minuten für Gott“ gestaltet und in Erinnerung gerufen, dass wir als Christen gemeinsam unterwegs sind. Wir beten Gott gemeinsam an, loben ihn und dürfen ihn unsere Bitten entgegenbringen. Hierbei wurden insbesondere Gebete aus Kenia und Südafrika verwandt, die in einer offenen Herzlichkeit ihren Lobpreis Gott entgegenbrachten. Der ganze Vormittag wurde musikalisch umrahmt von Liedern aus verschiedenen Weltgebetstagen.
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