Am 12. April 2026 fand in Oer-Erkenschwick ein Kindergottesdienst für die Altersgruppe 10-14 Jahre statt. Mit dem Bibelwort „Frieden sei mit euch“ aus Johannes 20 Vers 19 wurde das nachösterliche Geschehen aufgegriffen.
Ein Einstieg zum Nachempfinden
Jesus kam in den Raum, um seinen Jüngern Mut zu machen, die Jünger waren durch seinen Tot verängstigt. Sie wussten von der Auferstehung. Doch hatten sie dies noch nicht wirklich begriffen.
Die Kinder sollten sich in die Situation der Jünger versetzen. Dabei wurden Sie in einem Raum der Kirche gebeten. Ihnen wurde mitgeteilt, dass die Tür des Raumes geschlossen wird und sie sich zwei, drei Minuten darin aufhalten werden. Durch Klopfen und Rufen von außen verstärkte sich der Eindruck, wie es wohl damals für die Jünger war, als sie gesucht wurden und sich versteckten.
Anschließend reflektierten die Kinder ihre Gefühle – um die Situation der Jünger besser zu verstehen, obgleich es nur ein kurzer Moment war. Ein Moment des Nachempfindens kurz und betreut, um die Kinder nicht zu überfordern
Diese Erfahrung bildete die Grundlage für den weiteren Verlauf des Gottesdienstes. Die Eindrücke wurden modern in einer Mentimeter Abfrage gesammelt.
Drei Arten von Frieden
Im Predigtteil griff Dienstleiter Priester Sören Linke das zentrale Thema auf. "Frieden hat verschiedene Formen", erklärte er.
Frieden mit mir selbst
Innerer Frieden bedeutet, mit sich selbst im Reinen zu sein. Gefühle wie Unzufriedenheit, Angst oder Unruhe können diesen Frieden stören. Umso wichtiger ist es, sich selbst anzunehmen und zur Ruhe zu kommen.
Frieden mit dem Nächsten
Frieden im Miteinander zeigt sich im Umgang mit anderen Menschen. Streit, Missverständnisse oder Vorurteile können Beziehungen belasten. Frieden entsteht dort, wo wir aufeinander zugehen, die Hand reichen und Gemeinsamkeiten suchen.
Frieden in der Welt
Auch im großen Ganzen spielt Frieden eine entscheidende Rolle. Konflikte und Ungerechtigkeit zeigen, wie zerbrechlich dieser Frieden ist. Doch jeder einzelne Mensch kann einen Beitrag leisten, indem er im Kleinen beginnt.
In drei Stationen setzten die Kinder sich aktiv in offenen Gesprächen mit ihren Lehrkräften mit den verschiedenen Friedensvarianten auseinander, um es auf ihr Alltagsleben zu übertragen.
Die Kinder lernten konkrete Wege kennen, wie Frieden wachsen kann:
- auf andere zugehen und die Hand reichen
- Gemeinsamkeiten entdecken, statt Unterschiede zu betonen
- zuhören und verstehen wollen
- Vergebung schenken und annehmen
- bewusste Schritte zu mehr innerer Ruhe gehen
Mögliche Ursachen von Unfrieden
Ein zentraler Gedanke der Vorbereitung auf das heilige Abendmahl erschloss sich aus möglichen Störungen des Friedens. Diese haben manchmal ihren Ursprung in uns selbst.
Negative Gefühle wie Unzufriedenheit, Angst oder innere Unruhe wirken sich nicht nur auf das eigene Leben aus, sondern auch auf Beziehungen und das Umfeld. Deshalb beginnt echter Frieden immer im eigenen Herzen.
So wurde deutlich: Frieden ist kein Zustand, der einfach da ist – er muss aktiv gelebt werden.
Der Gottesdienst machte auf eindrucksvolle Weise deutlich, dass die Worte Jesu „Frieden sei mit euch“ auch heute noch gelten. Frieden beginnt bei jedem Einzelnen und kann von dort aus Kreise ziehen – in Beziehungen, in Gemeinschaften und in die Welt hinein.
Mit diesem Gedanken wurden die Kinder ermutigt, selbst Friedensstifter zu sein und das Erlebte in ihren Alltag mitzunehmen.
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