Am Sonntag, dem 18. Januar 2026, fand für Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ein Kindergottesdienst zum Thema Vertrauen statt.
Sorgen teilen und Vertrauen entdecken
Als Leitwort diente das Bibelwort aus Psalm 56, Vers 4: „Wenn ich mich fürchte, vertraue ich auf dich.“
Bereits vor Beginn des Gottesdienstes wurden die Kinder aktiv einbezogen. Als Namensschilder dienten Anker, die symbolisch für Halt und Vertrauen standen.
Zusätzlich wurde ein "Sorgenkatalog" auf einem Flipchart gesammelt, auf dem die Kinder ihre Ängste und Sorgen notieren konnten.
Zur Einführung wurde gemeinsam vor dem Gottesdienst überlegt, warum ein Anker ein gutes Symbol für Vertrauen ist und welche Eigenschaften Menschen haben müssen, damit Vertrauen entsteht. So wurde das Thema behutsam eröffnet, ohne Wertung und Einordnung.
Angst und Mut gehören zusammen
Ein Rollenspiel griff zu Beginn des Gottesdienstes nach der Verlesung des Bibelwortes das Thema auf. Zwei Kinder unterhielten sich dabei: Ein Kind hatte Angst, vor der Klasse etwas vorzutragen, während das andere ihm Mut zusprach.
Angst ist da, Mut auch, beide gehören zu uns Menschen, beides ist gut.
Dies war die Kernaussage.
Gesundes Vertrauen
Im Predigtteil erklärte Priester René Pläster, dass gesundes Vertrauen nicht bedeutet, unvorbereitet zu sein. Als Zeichen des Vertrauens zerriss er seine Predigtnotizen vor den Augen der Kinder. Er machte deutlich, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene sich vorbereiten – auf Klassenarbeiten ebenso wie auf einen Gottesdienst – und alles anschließend vertrauensvoll in Gottes Hände legen. Auch Könige wie David kannten Angst, ebenso wie Menschen heute unabhängig vom Status. Im Vertrauen auf Gottes Liebe bekommen wir Kraft und Zuversicht, betonte Priester Pläster.
Exklusivzeit für dich
Nach der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl ging der Dienstleiter nochmals auf die gesammelten Sorgen ein. Er bezeichnete die Feier des Abendmahls als Exklusivzeit mit Gott – einen ganz persönlichen Moment der Nähe, des Vertrauens und der Stärkung.
Mit einem Gebet, dem Schlusssegen und gemeinsamen Liedern endete der Gottesdienst. Der Kindergottesdienst zeigte, dass Vertrauen wächst, wenn wir uns vorbereiten, unsere Ängste ernst nehmen und uns Gott anvertrauen.
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