Gemeinsam unterwegs im Wildpark Frankenhof Ein Wochenende gemeinsam verbringen, Tiere entdecken, miteinander lachen und Gemeinschaft erleben: Für die Kinder der Altersgruppe von 6 bis 9 Jahren stand am 10. und 11. Oktober 2026 ein abwechslungsreiches Programm auf dem Plan. Im Wildpark Frankenhof gab es viel zu entdecken. Besonders die gemeinsame Fütterung der Tiere sorgte für Interesse und Begeisterung. Die Kinder konnten den Wildpark mit allen Sinnen erleben. Dabei stand nicht nur das Entdecken im Mittelpunkt, sondern auch die gemeinsame Zeit. Ein Highlight war das Füttern der Tiere und der nahe Kontakt. Auch hier eine gemeinsame Verbindung vom Mensch zum Tier und untereinander. Nach dem Ausflug ging es zur Kirche in Haltern. Dort richteten die Kinder ihre Schlafplätze an verschiedenen Stellen in der Kirche ein. Priester Sören Linke und Diakonin Ann-Kristin Mettenmeyer übernachteten gemeinsam mit den Kindern und begleiteten sie mit weiteren Helfern durch das Wochenende. Beim Abendessen mit vielen mitgebrachten Leckereien wurde erzählt, gespielt und viel gelacht. Auch eine ausgelassene Kissenschlacht durfte nicht fehlen. Zwischendurch halfen die Kinder bei den Vorbereitungen für den Gottesdienst am nächsten Morgen. Nach einem fröhlichen Abend kehrte schließlich Ruhe ein, und die Kinder machten es sich für die Übernachtung gemütlich.
Wofür bist du dankbar?
Am nächsten Morgen stand der Kindergottesdienst unter dem Bibelwort aus Johannes 6,11–12:
„Jesus aber nahm die Brote, dankte und gab sie denen, die sich gelagert hatten; desgleichen auch von den Fischen, so viel sie wollten. Als sie aber satt waren, spricht er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrigen Brocken, damit nichts umkommt.“
Zu Beginn beschäftigten sich die Kinder mit der Frage: „Wofür bist du dankbar?“ Die Antworten wurden von Priester Linke gesammelt und von Diakonin Silke Osthoff notiert. Dabei kamen viele Dinge aus dem Alltag zur Sprache: Essen, Familie, Obst und Gemüse, ausreichend Schlaf und Freunde.
Diese Sammlung zeigt, wie vielfältig die Dinge sind, für die die Kinder dankbar sind.
Priester Linke stellte dabei auch eine Verbindung zum Erntedankgottesdienst des Stammapostels her. Eine Lesung in Form eines Rollenspiels zur Speisung der Fünftausend griffen den Inhalt des Stammapostelgottesdienstes vom vorherigen Sonntag zum Erntedank-Tag auf.
Als im Rollenspiel die Brote und Fische verteilt wurden, konnten die Kinder die Geschichte auch ganz praktisch erleben: Fladenbrot sowie Fische aus Lakritz und Weingummi wurden durch die Reihen gereicht, sodass jeder etwas bekam. Auf diese Weise wurde die biblische Erzählung für alle unmittelbar erfahrbar.
Anschließend gestaltete Priester Günter Drews den Predigtteil. Ein zentraler Gedanke lautete: Aus ganz wenig kann ganz viel werden.
Die Sonnenblume – aus einem kleinen Korn wächst etwas Großes
Anschaulich wurde dieser Gedanke durch einen Sonnenblumenkern, der in einem kleinen Tütchen durch die Reihen gereicht wurde. Obwohl ein solcher Kern nur etwa fünf Millimeter groß ist, kann daraus eine bis zu drei Meter hohe Sonnenblume wachsen, die wiederum bis zu tausend neue Samen hervorbringt.
Auch in jedem Menschen hat Gott besondere Fähigkeiten und Eigenschaften angelegt. Um diese sichtbar zu machen, gestalteten Kinder und Erwachsene gemeinsam eine große Sonnenblume. Jeder beschrieb ein Sonnenblumenblatt mit einer Fähigkeit oder Eigenschaft, die in ihm steckt. Anschließend wurden die einzelnen Blätter zusammengefügt und am Altar angebracht. So entstand eine vielseitige Sonnenblume, deren zahlreiche Blütenblätter die unterschiedlichen Begabungen der Gemeinschaft sichtbar machten.
Genannt wurden ganz verschiedene Fähigkeiten und Eigenschaften, darunter Zuhören, Kuscheln, Lächeln, Rennen, Fußballspielen und handwerkliches Geschick.
"Jede einzelne Fähigkeit ist wertvoll. Und wie aus einem kleinen Korn etwas Großes wachsen kann, können auch unsere Fähigkeiten wachsen und viel Gutes bewirken, wenn wir sie einsetzen."
Auch die Vorschulkinder beschäftigten sich altersgerecht mit diesem Gedanken. Gemeinsam mit Diakonin Yvonne Kneisel gestalteten und bemalten sie ihre eigene Sonnenblume und hielten darauf verschiedene Eigenschaften fest. So konnten auch die jüngeren Kinder entdecken, welche Fähigkeiten in ihnen stecken und was sie selbst in die Gemeinschaft einbringen können.
Unterschiedlich und gemeinsam stark
In der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl griff Priester Sören Linke diesen Gedanken auf. Er machte deutlich, dass die Kinder ganz unterschiedliche Eigenschaften und Fähigkeiten mitbringen. Auch wenn sie in der kommenden Woche wieder in ihre Schulen und Kindergärten zurückkehren, werden sie dort vielen unterschiedlichen Menschen begegnen.
Er erklärte: „So wie Gott jeden Menschen liebt, dürfen auch wir einander mit Liebe und Respekt begegnen. Unsere Unterschiede müssen dabei kein Hindernis sein. Wenn wir unsere Stärken einbringen, Rücksicht nehmen und einander ergänzen, können wir gemeinsam wachsen. Natürlich ist das Miteinander nicht immer einfach – gerade an Herausforderungen können wir jedoch lernen und reifen.“
Auch Jesus zeigte eine besondere Stärke: die Superkraft der Vergebung. Sie ermöglicht einen neuen Anfang und hilft uns, wieder aufeinander zuzugehen.
Ein Wochenende, das verbindet
Das Übernachtungswochenende verband gemeinsame Erlebnisse mit einer wichtigen Botschaft für den Alltag: Jeder Mensch bringt etwas Wertvolles mit. Was zunächst klein erscheint, kann wachsen und Großes bewirken – besonders dann, wenn wir unsere Fähigkeiten füreinander einsetzen.
Neben den Gedanken aus dem Kindergottesdienst bleiben auch die vielen gemeinsamen Erlebnisse in Erinnerung. Die Kinder hatten Zeit, miteinander zu spielen, Neues zu entdecken und vor allem viel gemeinsam zu lachen.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von Priester Philipp Kujath und Jane Arnold unterstützt, die zur Gestaltung des gemeinsamen Gottesdienstes beitrugen.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die das Wochenende vorbereitet, begleitet und mit ihrem Einsatz ermöglicht haben. Besonders danken wir Priester Sören Linke und Diakonin Ann-Kristin Mettenmeyer, die die Kinder durch das Wochenende begleiteten, sowie allen weiteren Helferinnen und Helfern, die bei der Vorbereitung und Durchführung unterstützten.
Gemeinsam erleben, gemeinsam wachsen – und entdecken, dass der liebe Gott Gutes in einen Jeden von uns hineingelegt hat.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
