Einen schönen Festtag erlebte die Gemeinde am Sonntag, dem 27. Oktober 2013. Gisela und Karl-Heinz Möller empfingen im Gottesdienst, den Bezirksältester Eduard Nieland hielt, den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit.
Erstmals Lieder aus neuer Chormappe
Eine wunderschön mit roten Rosen geschmückte Kirche und ein besonderes musikalisches Programm waren die äußeren Rahmenbedingungen für diesen Tag. Vor dem Gottesdienst stimmte Instrumentalmusik (Horn mit Orgelbegleitung) sowie der Gemeindechor auf die Feierstunde ein. Der Chor trug erstmals zu diesem Anlass Lieder aus der neuen Chormappe (die ab Ende November verwendet wird) vor. Diese waren in den Wochen zuvor schon fleißig geprobt worden.
Als Grundlage für den Gottesdienst wurde das Textwort: „Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ (Joh. 8, 36) vorgelesen. In seiner Predigt führte der Bezirksälteste Nieland aus, dass wahre Freiheit und das Überwinden der Sünde nur durch Jesus erreicht werden könne.
Annäherung unter Regenschirm
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles wurde das Goldhochzeitspaar an den Altar gebeten. Zuvor hatte der Chor das Lied „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzet“ (CM 182) vorgetragen. Auf dieses Lied ging der Bezirksälteste ein. Denn es hätte im Leben von Gisela und Karl-Heinz eine große Rolle gespielt. Eduard Nieland verriet schmunzelnd, dass die beiden sich wohl vor über fünfzig Jahren unter einem Regenschirm erstmals etwas näher gekommen waren...
Als besonderes Textwort las der Älteste aus dem Psalm 37 vor: „Habe deine Lust am Herrn; der wird dir geben, was dein Herz wünscht. Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen.“
„Das habt ihr erlebt“, so der Bezirksälteste. Er gab den Rat, die Führung im Leben dem Herrn zu überlassen, auch wenn man sich vielleicht manches anders vorstellt. „Was wünscht euer Herz?“, fragte er dann. Sicherlich wären da die natürlichen Dinge, wie Gesundheit und das finanzielle Auskommen. Karl-Heinz hat jahrzehntelang im wahrsten Sinne des Wortes „für Kohle gesorgt“, so Eduard Nieland augenzwinkernd und bezugnehmend auf seine berufliche Tätigkeit im Bergbau. Außerdem wären ihnen das Wohlergehen der Kinder und Enkelkinder wichtig. Aber der größte Wunsch sollte sein: Wir möchten Jesum sehen. Danach wurde Gisela und Karl-Heinz der Segen gespendet.
Rote Rosen ohne Ende…
Nach dem Gottesdienst gab es viele Glück- und Segenswünsche – und noch mehr rote Rosen. Die Kinder überreichten die Blumen, die mit kleinen Zetteln versehen waren, auf denen liebe Wünsche an das Goldhochzeitspaar geschrieben waren.
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