Beim diesjährigen Gemeindefest hatte jeder sein persönliches Highlight. War es bei dem einen die leckere Salatkreation nach einem neuen Rezept, die perfekt gegrillte Bratwurst, die gemütliche Tasse Kaffee zum verführerisch duftenden Erdbeerkuchen oder bei dem anderen eher temporeiche Bewegung durch Ball spielen oder einfach nur gemütlich miteinander reden? Auf jeden Fall war für jeden Geschmack etwas dabei.
Eine routinierte „Aufbaumannschaft“ sorgte zuvor dafür, dass Tische, Bänke und ein Pavillon auf der Terrasse platziert wurden. Die Grills wurden befeuert; und als die ersten Gemeindemitglieder eintrafen, waren auch schon die Koteletts fertig. Außerdem gab es jede Menge Beilagen zum Grillfleisch und so wurde zunächst auch ordentlich am Salat- und Kuchenbuffet zugegriffen. Aber man war gut beraten, noch nicht zu viel zu essen, denn es sollte als Nachtisch noch eine kleine Überraschung geben …
Kleine Eisbecher für „Schleckermäuler“
Wie gewohnt, hielten sich die Kinder nicht lange mit dem Essen auf. Sie hatten wichtigeres zu tun: z. B. Fußball spielen, Roller fahren, Minigolf spielen oder in einer Schale mit Wasser nach bunten Fischen zu angeln. Die Senioren freuten sich über die Gemeinschaft und hatten sich jede Menge zu erzählen.
Und dann kam als Überraschung der bestellte Eiswagen und brachte für jeden, der mochte, einen kleinen Eisbecher. Vor allem die Kinder freuten sich über den sommerlichen Nachtisch. Aber auch die erwachsenen „Schleckermäuler“ griffen gerne zu.
Besondere Spielstrategien in Hochlarmark
Viel Zeit zum Verdauen hatte man allerdings nicht. Denn kaum war der letzte Löffel Eis im Mund geschmolzen, wurde mit Flatterband schon ein Spielfeld abgesteckt und die ersten Bälle rollten über den Rasen. Jeder, der noch körperlich einigermaßen fit aussah, musste entweder „in Deckung gehen“ oder wurde in eine Mannschaft zum Völkerball spielen (zwangs) verpflichtet. Nachdem zu Beginn noch einmal die allgemeinen Spielregeln aufgefrischt wurden und sich alle ein wenig warm gespielt hatten, kam zeitweise ein so hohes Tempo auf, dass manche Spieler sogar doppelt getroffen wurden, weil sie nicht schnell genug ihre Spielfeldzone verlassen hatten. Aber neben den allgemeinen Spielregeln gelten in Hochlarmark immer noch „ganz besondere“, die z. B. regeln, dass die Kleinen der Vorsonntagschule den Ball auch zum Gegner werfen dürfen, weil sie einfach glücklich sind, auch einmal werfen zu können. Dass ausgerechnet ihr Papa aber der Spielgegner ist, der den Ball eher nicht bekommen sollte, verstehen sie noch nicht. Es wird nicht jede strategische Möglichkeit genutzt, um zu siegen, sondern vor allem den Kindern immer wieder Möglichkeiten gegeben, die Spielfreude zu auszukosten. Außerdem zeigt sich gelegentlich, dass dieses Flatterband, äußert praktisch ist, da somit die Spielfeldgrenzen auch gerne mal etwas verschoben werden können. Szenenapplaus gab es auch, für jeden richtig guten Treffer oder wenn der Ball gekonnt gefangen wurde. Welche Mannschaft am Ende gewonnen hatte, war wie immer, völlig egal.
Irgendwann waren aber auch diese schönen Stunden zu Ende. Das „Spielfeld“ wurde wieder eingerollt, die Grillroste sauber gemacht, alles wieder abgebaut und aufgeräumt. An diesem Nachmittag in Hochlarmark hat sich gezeigt, dass Gemütlichkeit und Tempo kein Widerspruch sein müssen. In unserer Gemeinde kann man beides gleichzeitig erleben – je nach persönlicher Vorliebe…
Fotogalerie zu diesem Bericht
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
