(04.09.2016) Ein außergewöhnliches Hochzeitsjubiläum durfte die Gemeinde Hochlarmark am Sonntag, dem 4. September 2016 feiern: Eleonore und Gerd Senft (Di. i. R.) empfingen den Segen zu ihrer Eisernen Hochzeit.
Bezirksältester Eduard Nieland hielt diesen besonderen Gottesdienst. Das Textwort hierfür hätte nicht passender sein können: „Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst.“(5. Mose 6,6.7)
Eiserne Hochzeit symbolisiert Festigkeit
Der Älteste sprach in seinen einleitenden Worten zunächst über die Bezeichnung des 65-jährigen Hochzeitsjubiläums. „Eiserne“ Hochzeit im Vergleich zu „Silber“ „Gold“ oder „Diamant“ würde auf den ersten Blick etwas weniger wertig wirken. Aber wahrscheinlich soll es eine besondere Festigkeit symbolisieren. „Aber ihr würdet dem Hochzeitsjubiläum vermutlich einen ganz anderen Namen geben: Wir danken Gott“, bescheinigte der Bezirksälteste den Eheleuten Senft.
Auf das Textwort eingehend, bemerkte er, dass die beiden genau so ihren Glauben bisher gelebt hätten: das Wort Gottes ins Herz genommen, Gespräche über den Glauben geführt, Jesus in den Mittelpunkt gestellt, sich eingebracht in die Gemeinde und auf das Wiederkommen Jesu gewartet.
Am Wort Gottes ausrichten
Hirte Dimek wurde ebenfalls um einen Predigtbeitrag gebeten. Auch er unterstrich, dass Eleonore und Gerd Senft sich immer am Wort Gottes ausgerichtet hätten und für ihre Familie und die Gemeinde ein schönes Vorbild wären. „Ist auch uns der Wille Gottes wichtig?“ stellte er die Frage an die Zuhörer.
Nach der Sündervergebung und Feier des Heiligen Abendmahles begann die Segenshandlung mit einem Liedvortrag des Gemeindechores. Als besonderes Grußwort las der Älteste aus Jes. 46, 4 vor: „Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.“ Schmunzelnd bemerkte Eduard Nieland mit Blick auf Gerd Senft: „Das mit den grauen Haaren ist gar nicht so schlimm oder hast du schon mal ein Haarfärbemittel gebraucht?“
Charmanter Humor und sichere Bank
Es folgten noch sehr herzliche und persönliche Worte, anschließend wurde dem Jubelpaar der Segen gespendet. Beim Gratulieren wünschte der Bezirksälteste, dass die beiden ihren charmanten Humor behalten mögen und sie eine „sichere Bank“ in Hochlarmark bleiben.
Nach der Segenshandlung nahm Gerd seine Eleonore sehr liebevoll an den Arm und die beiden strahlten freudig in die Gemeinde.
Sonnenblumen und Rosen mit Herz
Die wunderschöne Altardekoration bestand an diesem Morgen vor allem aus den Lieblingsblumen von Eleonore: Sonnenblumen (und rote Rosen). Vor den Altarstufen wies die Zahl 65 auf das außergewöhnliche Ehejubiläum hin.
Nach dem Gottesdienst durften zunächst die Kinder gratulieren. Sie überreichten dem Jubelpaar eine Vase mit Rosen. Diese Vase war mit einem Herz geschmückt, auf dem alle Namen der Kinder der Gemeinde verzeichnet waren. Danach reihten sich auch alle anderen Gottesdienstbesucher in die Schar der Gratulanten ein um den Glaubensgeschwistern ihre Glück- und Segenswünsche auszudrücken.
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