„Beten wirkt!“ Zum Jahresauftakt gab Stammapostel Schneider, geistliches Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche, das Leitwort für das Jahr 2024 bekannt. Ein Wort, das im Laufe des Kirchenjahres arbeitet, aufgegriffen und thematisiert wird. Ein Gebet ist wie Post für Gott, aber wie schreibt man Post an Gott? Mit dieser Frage beschäftigten sich Gläubige im Bezirk Recklinghausen bei einer Andacht.
Am späten Samstagnachmittag versammelten sich rund 120 Glaubensgeschwister aus dem Kirchenbezirk Recklinghausen zu einer Andacht in der Gemeinde Recklinghausen. Der Abend stand unter dem Leitwort: „Post für Gott“.
Anwesend waren neben der Bezirksleitung auch der für den Bezirk zuständige Bischof Peter Johanning. Bei einer Zusammenkunft von Jugendlichen des Bezirks sprach er seine große Freunde an Andachten aus, die nun als Impulsgeber für die Organisation der Andacht diente.
„Wie schreiben wir Post an Gott?: Wir beten!“ Nach den einleitenden Worten des Moderators wurden die vier Grundelemente eines Gebets vorgestellt: Dank, Lob, Bitte und Fürbitte. „All das sind Kernelemente unseres Gebets“. Thematisch aufbereitet wurden die vier Bereiche jeweils durch eine Altersgruppe des Bezirks.
Dank.
Kinder aus dem Bezirk haben den ersten Teil mit dem Thema „Dank“ gestaltet. Mit einem Auftaktlied, einer kurzen Aufführung und einem vorgetragenen Dankesgebet richteten die Kinder die Botschaft in die Gemeinde: Für alles dankbar sein zu können!
Lob.
Senioren des Bezirks stellten in einem Wortbeitrag unterschiedliche Formen des Lobs dar.
Bitte.
Jugendliche des Bezirks griffen die „Bitte“ als Element des Gebets auf. In einem Brief an Gott, einer Geschichte und Musikstücken des Jugendchores und der Orgel wurde eines deutlich: „Egal ob Fragen, Bitten, Sorgen, Ängste: Gott können wir alles, jederzeit vortragen!“
Fürbitte.
Den thematischen Abschluss bildete die Fürbitte. In einem Brief an Gott, einer Geschichte und einem abschließenden Fürbittengebet von Jugendbetreuern des mittleren Alters wurden Fürbitten der Teilnehmenden vorgetragen: „Alles kann für den nächsten erbeten werden!“
Zum Schluss der Andacht fasste die Bezirks-Jugendbetreuerin das Erlebte zusammen: „Jeder von uns hat einen riesigen Stapel Post für Gott – jeder Brief an Gott kommt an!“ Unsere Aufgabe sei es, gut zuzuhören, um seine Antworten verstehen zu können.
25. März 2024
Text:
Simon Skrzypczak
Fotos:
Simon Skrzypczak
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