Am Dienstag, dem 7. Oktober 2014 besuchten einige Gemeindemitglieder aus Hochlarmark und Recklinghausen-Süd die Synagoge der jüdischen Gemeinde in Bochum.
Bereits im Eingangsbereich des Gebäudes ist eine kleine Ausstellung mit interessantem Bildmaterial und verschiedenen Gegenständen zu sehen.
In einem kleinen Vortrag wurde der jüdische Glaube vorgestellt. Dabei erfuhr man Interessantes aus der Geschichte des Judentums allgemein, der Geschichte der örtlichen Gemeinde in Bochum sowie Besonderheiten im jüdischen Gemeindeleben. So werden zum Beispiel in jüdischen Familien andere Feiertage und Familienfeste gefeiert. Auch gilt es für strenggläubige Juden bestimmte Speisevorschriften zu beachten.
Außerdem wurde das Gebäude vorgestellt und erklärt, welche wichtigen Bestandteile jede jüdische Synagoge hat. Beeindruckt hat vor allem der riesige Schrank, in dem die wertvollen Thorarollen aufbewahrt werden. Auch die Tatsache, dass diese im heutigen Computerzeitalter immer noch handgeschrieben werden, beeindruckte die Zuhörer.
Zum Schluss konnten noch Fragen gestellt werden und es entwickelte sich ein lebhaftes Gespräch, bei dem sowohl Gemeinsamkeiten zum christlichen Glauben als auch Unterschiede deutlich wurden.
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