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Taufe von Marie

 

Für Marie war Sonntag, der 16. März 2014 ein ganz besonderer Tag. Denn sie sollte an diesem getauft werden. Zusammen mit ihrer Mutter besucht sie schon seit längerer Zeit die Gottesdienste und die Sonntagschule in Hochlarmark. Daher war auch die Freude in der Gemeinde groß, als nun der Wunsch geäußert wurde, dass sie getauft werden möchte, um „ganz“ dazuzugehören. Da dieser Sonntag ein Bezirkssonntag war, erlebte dieses schöne Ereignis auch die Gemeinde Recklinghausen-Süd mit, die zu diesem Gottesdienst eingeladen war.

Spannend war es für Marie schon vor dem Gottesdienst, denn sie durfte mit ihrer Mutter ins Ämterzimmer, wo der Gemeindevorsteher Hirte Dimek sie herzlich begrüßte und fragte, ob sie denn aufgeregt wäre. Als sie das bejahte, meinte er schmunzelnd „Macht nichts, ich auch.“

Gott tröstet wie eine Mutter

Der Gottesdienst stand unter dem Textwort aus Matth. 5; Vers 4: „Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.“ Der Hirte bezog in seiner Predigt auch Marie mit ein, indem er erklärte, dass der liebe Gott wie eine Mutter ein Kind tröstet, wenn es sich verletzt hat. Das konnte die kleine Sonntagschülerin gut verstehen, denn das hatte sie selbst auch schon so erlebt. Für die Erwachsenen erklärte der Hirte dann, wie es im Glaubensleben zu verstehen wäre.

Nach der Sündenvergebung wurde Marie mit ihrer Mutter für die Taufhandlung an den Altar gebeten. Hirte Dimek erklärte, dass das Sakrament der Heiligen Wassertaufe in ein Näheverhältnis mit Gott führen würde. Es wäre auch der erste Schritt in ein besonderes Gnadenverhältnis. Hierbei würde die Liebe Gottes wirksam. „Der liebe Gott möchte Gemeinschaft haben mit allen Menschen. Daher freut er sich über alle, die seine Nähe suchen“, so der Vorsteher. Maries Mutter gab er den liebevollen Rat, das Glaubensleben ihrer Tochter zu fördern. Danach führte er die Taufhandlung durch.

"Schatzkistchen" mit süßen Leckereien

Von den Kindern wurde Marie nach dem Gottesdienst ein kleines „Schatzkistchen“ mit Süßigkeiten überreicht, in das sie noch viele weitere kleine „Kostbarkeiten“ in Form von gebastelten Herzchen mit Schokolade oder Bonbons einlegen konnte.
 

16. März 2014
Text: Text: S. Glinka / Fotos: F. Glinka

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