Ganz bewusst wurde in diesem Jahr der Termin für die Weihnachtsfeier der Gemeinde auf den Beginn der Adventszeit gelegt. In den Jahren zuvor war meist der letzte Sonntag vor dem Weihnachtsfest das traditionelle Datum für diese Gemeindeaktivität. Da sich in vielen Familien kurz vor dem Fest aber die Termine häufen, wurde der Wunsch geäußert, die Weihnachtszeit mal mit der Feierstunde (die nun namentlich zur „Adventsfeier“ wurde) zu beginnen.
Obwohl die Vorbereitungszeit nun um drei Wochen kürzer war, entstand durch die Mitwirkung von vielen Gemeindemitgliedern aus allen Altersschichten ein schönes abwechslungsreiches Programm. Die Moderation wurde diesmal von der Vorsonntagschullehrerin Sonja übernommen. Sie ließ sich auch durch kleine technische Schwierigkeiten am Anfang nicht aus der Ruhe bringen, als der Text des Liedes welches gemeinsam gesungen werden sollte, auf dem Laptop nicht auffindbar war. Kurzerhand schlug sie „O du Fröhliche“ vor, das kannten alle auswendig.
Weihnachtsgeschichte aus Sicht eines kleinen Sterns
Anschließend verriet uns Adolf Senft in einer kleinen Geschichte, woher der Schnee seine weiße Farbe bekam. Mit Schnee ging es dann auch im nächsten Programmpunkt weiter. Denn es folgte Instrumentalmusik „Leise rieselt der Schnee“, bei der auch gerne mitgesungen werden durfte. Zu diesem Lied konnte dann auch der passende Text per Beamer und Laptop an die Wand projiziert werden.
Die Jugend erzählte die Weihnachtsgeschichte einmal in einer ungewöhnlichen Form und aus anderer Sicht. In einem Schattenspiel wurde durch den Werdegang eines kleinen Sterns, der an seinen Aufgaben wachsen sollte, die Weihnachtsgeschichte dargestellt. Er begleitete Maria und wurde so immer größer, um schließlich als prächtiger Komet über der Krippe mit dem Jesuskind zu leuchten.
Kleine Familienkatastrophen in der Weihnachtszeit
Ein kleines Männerchorensemble sorgte danach wieder für einen musikalischen Beitrag. Sie sangen „Herbei, o ihr Gläubigen“. In dem dann folgenden Textbeitrag ging es um einen kleinen Jungen, der mal ein wenig „aus dem Nähkästchen plauderte“ und erzählte, was in der Weihnachtszeit zu Hause alles so passierte. So wurden verloren gegangene Krippenfiguren nach und nach ausgetauscht gegen Figuren aus seiner Spielzeugkiste. Außerdem erfuhren die Zuhörer, wie seltsam sich seine Eltern manchmal verhielten und welche Katastrophen in der Familie passierten.
Die Kinder waren in diesem Jahr als Reporter im Stadtteil Hochlarmark unterwegs gewesen. Ausgerüstet mit Mikrofon und einem Fragenkatalog machten sie sich auf den Weg und befragten Passanten zum Thema Weihnachten. Dieses wurde gefilmt und nun zusammengefasst präsentiert. Es war schon erstaunlich, welche Antworten dabei teilweise herauskamen.
Großmütter wirbeln in der Weihnachtsbäckerei
Der Beitrag, der nach einem weiteren Musikstück folgte, überraschte dann die Gemeinde. Allseits bekannt und beliebt ist das Lied „In der Weihnachtsbäckerei“, immer wieder gerne vorgetragen von Kindern verschiedenster Altersgruppen. Aber mal ehrlich - wer ist besser dafür geeignet als gestandene mehrfache Großmütter mit jahrzehntelanger Plätzchen-back-Erfahrung? Das bewiesen sie dann tatkräftig und mit viel guter Laune. Ausgestattet mit Schürzen, Backmützen und allerlei Utensilien marschierten sie ins Kirchenschiff. Zu dem eingespielten Lied sangen sie kräftig mit und sorgten pantomimisch für viel Spaß. Es wurde Teig geknetet, Mehl aufgewirbelt und (passend zum Text) flog das Ei – vorbei. Die „verbrannten“ Kekse kamen auch zum Vorschein. (Allerdings handelte es sich in Wirklichkeit um dunkle Lebkuchen) Zum Schluss zauberten die routinierten Bäckerinnen Backbleche mit Plätzchen aus dem gebastelten „Ofen“ und verteilten die Leckereien an die Besucher.
Für die Kinder kam dann noch ein wichtiger Augenblick, denn es wurden Geschenke verteilt. Einige vorsorglich vorbereitete Tüten für „Gastkinder“ wurden dann unter anderem an unsere „Kaffeefeen“ Helga und Sigrid übergeben, als kleines Dankeschön dafür, dass sie jeden Sonntag nach dem Gottesdienst dafür sorgen, dass es für die Gottesdienstbesucher noch ein Tässchen Kaffee gibt.
Gemütlicher Ausklang mit Musik und Produkten aus „Weihnachtsbäckerei“
Ein gemeinsames Schlusslied beendete zwar das offizielle Programm, jedoch war ausdrücklich gewünscht, dass man noch ein wenig sitzen bleiben durfte, denn es warteten ja noch einige Kekse darauf, verspeist werden.
So bildete die frühe Adventsfeier einen schönen Start in die nun kommende Weihnachtszeit und machte Vorfreude auf das Fest…
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