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Ein Stern als Hoffnung für viele

 

Das gleichnamige Rollenspiel der Kinder war der zentrale Programmpunkt der diesjährigen Weihnachtsfeier am vierten Advent. Aber nicht nur dieser stimmte nachdenklich, sondern auch ein Film über die Aktion der Jugend „Weihnachten im Schuhkarton“, bei der sich die Jugendlichen unserer Gemeinde an einer Aktion einer gemeinnützigen Hilfsorganisation beteiligten. Natürlich gab es auch viel Musikalisches und Lustiges. Moderiert wurde das Programm in diesem Jahr durch Günter Berner aus dem Seniorenkreis.

„Weihnachtsmaus“ als Phänomen der Weihnachtszeit

Nachdem sich die Anwesenden mit einem gemeinsamen Lied „Kling Glöckchen Kling“ warm gesungen hatten, machte Karl-Heinz Heimrath den Anfang. Mit dem Gedicht „Die Weihnachtsmaus“ kam er einem Phänomen auf die Spur, das wahrscheinlich in jeder Familie in der Weihnachtszeit vorkommt, nämlich dem wundersamen Verschwinden von manchen Leckereien. Jetzt wissen wir endlich, dass dafür nur „die Weihnachtsmaus“ verantwortlich ist, und nicht etwa irgendwelche unschuldigen (!!!) Familienmitglieder. Es ist davon auszugehen, dass es in jedem Haushalt eine solche Mitbewohnerin gibt, die dann nach den Feiertagen seltsamerweise wieder verschwunden ist.

Dann folgte ein musikalischer Beitrag, ein fröhliches Musikstück von Vivaldi für Violine, Cello und Orgelbegleitung. Es wurde vortragen von Leonie, Sabine und Stephan.

Babylonisches Kauderwelsch

Das danach vorgelesene Gedicht „Frohe Christmas“ spiegelte ein wenig die heutige Zeit wider. Englische und deutsche Wörter purzelten wild durcheinander und ergaben ein herrliches Kauderwelsch. Ist es nicht heutzutage in vielen Bereichen so, dass man gar nicht mehr merkt, dass unsere deutsche Sprache schon ziemlich mit englischen Vokabeln durchsetzt ist?

Nun kam der Auftritt der Kinder. Mit liebevoll gebastelten Sternen (Laternen) und weiteren tollen Requisiten führten sie das Rollenspiel „Ein Stern als Hoffnung für viele“ auf. Es ging dabei darum, dass Menschen in den verschiedensten Lebenssituationen plötzlich ein helles Licht wahrnahmen und diesem dann folgten. Schauspielerisch waren die Größeren dabei richtig große Klasse; Mimik und Gestik passten gut zum Text. Die Kleineren der Vorsonntagschule waren voll darauf konzentriert mit ihren Laternen zu leuchten. Auch die Sprecher und der „Lichttechniker“, der mit einer Taschenlampe im verdunkelten Kirchenschiff den Stern aufleuchten ließ, machten ihre Sache richtig gut. Dafür bekamen sie am Ende auch einen dicken Applaus. Das Rollenspiel endete mit einem Liedvortrag „Stern über Bethlehem“.

Emotionen bei „Schuhkarton-Aktion“

Der nächste Programmpunkt war ein Film über die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“, an der sich unsere Jugend vor ein paar Wochen beteiligt hatte. Gezeigt wurde, wie die Jugendlichen des Bezirkes all‘ die Spenden der Glaubensgeschwister verpackt hatten. Im zweiten Teil wurde die Freude bei den Empfängern (aus der vorjährigen Aktion) gezeigt. Bei den Spendern unserer Gemeinde löste dies viele Emotionen aus, so konnten sie sehen, was mit ihren Gaben geschehen würde.

Nach einem weiteren gemeinsamen Lied gab es einen kleinen Jahresrückblick auf die Ereignisse des letzten Jahres in unserer Gemeinde. Wie auch im Vorjahr wurden viele „unveröffentlichte Bilder“ gezeigt, da wir ja „unter uns“ waren.

Geschenke im „Ruck-zuck-Verfahren“

Am Ende wurden kleine Geschenke an die Kinder verteilt. Dabei waren einige beim Aufrufen ihres Namens so schnell, dass unser Fotograf sich mächtig beeilen musste, um Fotos machen zu können. Ruck zuck waren sie wieder zu ihren Plätzen zurückgekehrt, um die Pakete aufzumachen.

Nach dem gemeinsamen Schlusslied „O du Fröhliche“ war das offizielle Programm zwar beendet, aber es war ausdrücklich erwünscht, dass eigentlich noch keiner nach Hause gehen sollte. Das taten dann auch nur die wenigsten. Denn es standen ja noch Gebäck und Getränke auf den Tischen und es war noch richtig gemütlich. Aber irgendwann musste dann doch aufgeräumt werden und das Kirchenschiff für Weihnachten wieder in einen „gottesdienstfähigen Zustand“ versetzt werden.

Fotogalerie zu diesem Bericht

23. Dezember 2012
Text: S. Glinka / F. Glinka

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