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Dankbarkeit

 

Das diesjährige Erntedankfest war vor allem geprägt durch die Übertragung des Zentralgottesdienstes von Stammapostel Wilhelm Leber. Dieser fand in Duisburg statt und wurde in die Gemeinden der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen via Satellit übertragen. So konnten auch wir in Hochlarmark den Gottesdienst des Stammapostels miterleben. Aber dieses war nicht die einzige Besonderheit an diesem Sonntag…

Denn zu einem Erntedankfest gehört traditionell auch ein entsprechend geschmückter Erntedankaltar. Das wunderschöne Blumengesteck enthielt nicht nur bunte Gartenblumen, sondern auch Äpfelchen, Weintrauben, Beeren, Hagebutten, Getreideähren und herbstlich bunte Blätter. Die Kinder waren ebenfalls wieder wesentlich an der Dekoration beteiligt. In den Wochen zuvor wurden in der Sonntagschule bunte Blätter aus Papier ausgeschnitten und die Gemeinde gebeten, auf diese Blätter das zu schreiben, wofür man besonders dankbar wäre. Diese „Dank-Blätter“ der Glaubensgeschwister schmückten dann die Stufen des Altars.

Die Früchte und das Gemüse, das die Kinder als Altardekoration ebenfalls auf die Stufen legten, war diesmal gezielt von den Lehrkräften „geplant und gesteuert“ worden. So kam nichts an den Altar was noch gekocht werden müsste. Der Grund war, dass die Feld- und Baumfrüchte gleich nach dem Gottesdienst zu einer Rohkostplatte und Obstsalat verarbeitet werden sollten (wer mag schon rohen Kürbis oder Wirsing knabbern?). Dieses war der geplante Beitrag der Kinder zum Brunch.

Besuch aus der Gemeinde Recklinghausen-Nord

Der Brunch war dann der dritte Punkt an diesem Sonntag. Hierzu waren im Anschluss an den Gottesdienst alle Gottesdienstbesucher eingeladen. Dass dieses mehr sein würden als zunächst geplant, erfuhr die Gemeinde erst in der Woche vor dem Erntedankfest. Die Gemeinde Recklinghausen-Nord war nämlich ebenfalls zur Übertragung nach Hochlarmark eingeladen, da die Kirche am Börster Weg derzeit renoviert wird und die Ausweich-Kirche in Marl-Sinsen über keine Übertragungstechnik verfügt. Aber dieses stellte kein großes Problem dar, denn in Hochlarmark ist noch niemand verhungert (!!!)

 

Nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, erlebten wir den Gottesdienst des Stammapostels. Das zentrale Thema war auch hier die Dankbarkeit. Ein ausführlicher Bericht über diesen Gottesdienst ist auf der Homepage von NAK NRW nachzulesen.

 

Bereits beim Schlusslied des Chores waberte der Geruch von frisch gebackenem Leberkäse durch das ganze Kirchengebäude und regte bei manchem den Appetit an. So ging es dann nach dem Gottesdienst auch zügig in das Untergeschoss, wo die vielen Köstlichkeiten bereits warteten. Es war nicht einfach unter anderem zwischen Schnitzeln, Frikadellen, Würstchen, Rührei, Lachsrolle, Broten mit verschiedenen geräucherten Fischsorten, Salaten, Wurst, Käse, Brötchen zu wählen. Auch das frische Brot, welches vorher den Altar geschmückt hatte, wurde gerne probiert. Wer dann noch nicht satt war, konnte sich für Kuchen, Torte, Quarkspeise, Obstsalat und viele andere Dinge entscheiden. Die Kinder waren ganz besonders von einer Benjamin-Blümchen-Torte begeistert.

 

„Altardekoration“ wurde gleich verwertet

Die Kinder sammelten Obst und Gemüse von den Altarstufen ein und begaben sich in einen Nebenraum, um fleißig zu schälen und zu schnibbeln. Banane, Möhre & Co. schienen aber keine Unbekannten zu sein. Der Nachwuchs hatte offensichtlich schon gelernt, wie diese Früchte zubereitet werden und wie lecker gesundes schmecken kann.

Auch ansonsten wurde beim Buffet kräftig zugelangt. Und am Ende blieb (trotz der zusätzlichen Gottesdienstbesucher) jede Menge übrig. Gab es da nicht schon einmal ein ähnliches Ereignis in biblischer Zeit…?
 

7. Oktober 2012
Text: S. Glinka / F. Glinka

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