Bei feinstem „Radelwetter“ wurde die ursprünglich für den Feiertag Fronleichnam geplante Fahrradtour am Samstag, dem 30. Juni 2012 nachgeholt. Ausgestattet mit Getränken, allem was man sonst noch so für eine Radtour benötigt und jeder Menge guter Laune ging es um 10:00 Uhr von unserer Kirche los.
Als „Tour-Guides“ hatten Klaus und Helga wie in den Vorjahren die Strecke geplant und vorher abgefahren. Die beiden hatten schon verraten, dass als Zwischenstation ein Halt an einer Eisdiele geplant wäre.
Bis zur Brandheide flottes Tempo durch „Iron-Klaus“
Zunächst führte der Weg quer durch Hochlarmark zum Emscher-Radweg am Umspannwerk. Diesem idyllischen Weg folgten wir bis zur Brandheide in Suderwich. Hier lockte ein Aussichtsturm zur Pause. Dieser musste von einigen einfach erklommen werden.
Bis hierher hatte sich Klaus bereits den Spitznamen „Iron-Klaus“ eingehandelt. Denn er gab zu Anfang ein ziemlich forsches Tempo vor. Augenzwinkernd meinten einige Freizeit-Radler, wir würden ja nicht für den „Iron-man“ trainieren. Aber irgendwann hatte man ein mittleres Tempo gefunden, mit dem alle gut zurecht kamen.
„Schlumpf-Eis“ nur für Mutige
Nach der Durchquerung der Brandheide erreichten wir Röllinghausen, wo nun die angekündigte Pause in einer Eisdiele gemacht wurde. An die Spezialität des Hauses „Schlumpf-Eis“ wagte sich nur Liam heran, allen anderen war schon die kräftig türkise Farbe des Eises suspekt. So wurden eher die „normalen“ Sorten bestellt.
Nachdem sich alle gestärkt hatten, ging es weiter über die „König-Ludwig-Trasse“, eine ehemalige Zechenbahntrasse, die nach Stilllegung nun als Radweg ausgebaut ist. Am Wegrand zeugen noch alte Zechenobjekte von der Nutzung in der Vergangenheit. So gab es an einer Stelle eine Diesellok zu bestaunen. Klaus und Charly kannten diese Fortbewegungsmittel noch aus ihrer beruflichen Zeit und konnten einige Geschichten erzählen. Die Jüngeren „eroberten“ den Führerstand und nutzten das Ausstellungsobjekt eher als Klettergerät.
Auf dem Rückweg lockte die Bratwurst
Der Rückweg führte schließlich am Rhein-Herne-Kanal entlang, wo an der Schleuse die letzte kurze Pause gemacht wurde. Nach dieser Rast waren es auf einmal andere Radler, die plötzlich das Tempo verschärften. Ob das damit zusammenhing, dass als Ziel am Ende der sportlichen Aktivitäten eine Einladung zu Grillwurst und kalten Getränken im Garten lockte…? Auf jeden Fall klang die Radtour in gemütlicher Runde mit einer kleinen Stärkung und Erfrischung aus. Dabei wurde bereits darüber nachgedacht, wohin die nächste Radeltour wohl führen könnte…?
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