Drei Wochen vor Ostern bekamen die Lehrerinnen der Sonntag- und Vorsonntagschule eine SMS (Kurznachricht) auf ihre Handys. Der Osterhase hatte wieder alle Pfoten voll zu tun und terminlich ein echtes Problem: Wie sollte er es bloß schaffen, bis zum Osterfest noch all‘ die vielen Eier zu färben? Ob nicht vielleicht die Hochlarmarker Kinder mal wieder helfen könnten…?
Natürlich konnten und wollten sie. Wenn jemand so verzweifelt darum bittet. Am Freitag, dem 30. März 2012 trafen sich die Kinder und Lehrkräfte daher in der „Ostereierküche“ unserer Kirche, um entsprechend kreativ ans Werk zu gehen.
Bunte Eier schmecken besser
Zunächst aber mussten die Eier gekocht werden. Leider erwiesen sich dabei einige Exemplare als etwas instabil und platzten bereits während des Kochvorganges. Das machte aber gar nichts - sie wurden trotzdem gefärbt und dann aufgegessen, denn bunte Eier schmecken viel besser als weiße.
Dann konnte es endlich richtig losgehen. Es wurden ganz verschiedene Techniken angewendet: Nach dem klassischen Eintauchen in Farbe, konnten noch kleine Bildchen mit Ostermotiven aufgeklebt werden oder mit einem kleinen Stempel Verzierungen aufgedrückt werden. Allerdings gingen dabei auch wieder einige Schalen kaputt, wenn die kleinen Künstler zu ungestüm losstempelten. Aber nach ein paar Versuchen klappte es dann besser.
Bei einer anderen Variante wurde das Ei in einen Ständer eingespannt, damit man es von allen Seiten bemalen konnte. Mit Pinsel und Malkasten mit großer Farbauswahl wurde dem weiß der Schale zu Leibe gerückt.
Schütteln und matschen
Viel Spaß gab es auch bei der Schüttelmethode. Dabei wurde das Ei in einen kleinen Plastikbecher mit Farbpigmenten und Reiskörnern gegeben und ordentlich geschüttelt. Das Resultat war eine schöne Marmorierung, die den Kindern meist noch zu eintönig war. So kam das Ei dann noch in eine weitere Farbe, bis es schließlich ordentlich bunt war.
Aber so richtig toll war das Matschen mit den Handschuhen. Ausgestattet mit dem schützenden Plastik durfte die Farbe direkt mit den Fingern auf die Schale aufgetragen werden. Und wenn man dann noch seine Lieblingsfarbe erwischte, konnte die Kreativität so richtig ausgelebt werden.
Außer den Eiern wurden auch noch kleine Holzanhänger bemalt. Diese ließen sich für die kleinen Künstlerhände etwas leichter gestalten, denn sie gingen weder so schnell kaputt, noch waren sie so rund wie die Eier. Auch die Stempelprozedur überstanden sie unbeschadet.
Nachricht an den Osterhase: Wir sind fertig
Am Ende des Nachmittages gab es eine ganze Menge kunstvolle Eier zu bestaunen. Ganz vooooooorsichtig wurden sie in entsprechende Schachteln verpackt, bevor noch mehr zu Bruch gehen würden. Dem Osterhasen konnte gesimst werden, dass die Hochlarmarker Kinder fertig wären und er vorbeikommen könnte, um die Eier zu verstecken…
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