Im Programm für die diesjährige Weihnachtsfeier (am Sonntag, 19. Dezember) fand sich die Weihnachtsgeschichte in zwei Programmpunkten wieder: einmal von der Jugend (+ Unterstützung) gespielt und einmal von der Sonntagschule „etwas kürzer“. Ob das nicht ein wenig einseitig würde? Nein, das wurde es nicht. Denn es sollte auf völlig unterschiedliche Art und Weise ausgeführt werden…
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Die Moderation der Feierstunde übernahmen in diesem Jahr Celina und Leonie. Mit viel Schwung und Charme führten sie locker durch den Nachmittag.
Die Weihnachtsfeier begann zunächst mit viel Musik: Nach dem gemeinsam gesungen Lied „Kommet ihr Hirten“ folgte ein Vortrag der Vorsonntagschule. Die Kleinen sangen das Lied, das sie am besten können und am liebsten singen: „Gott ist die Liebe“. Danach stimmte das Instrumentalstück „Panis angelicus“ ein wenig besinnlich.
Nun folgte die Weihnachtsgeschichte (Nr. 1). Andreas Neumann griff zum Mikrofon und rief die Gemeinde zum Mitmachen auf, da der Jugendkreis der Gemeinde nicht so viele Akteure hergab, wie Personen für die Aufführung benötigt wurden. So wurden mal ganz spontan (!?) weitere Darsteller gecastet: Maria (Leonie), Josef (Philipp), Herbergsvater (Günni), Beamter (Stephan), Ochs (Karl-Heinz), Esel (Paul), Hirten (Gerd und Adolf), Schafe (Kinder), Engel (Anja), König Herodes (Matthias), Stern (Ingrid), drei Weisen (Liam, Lukas, Jan). In dieser Zusammensetzung hatten sie zwar niemals zuvor geprobt, aber die Geschichte an sich war ja bekannt. Was sollte da schief gehen…?
Nachdem alle Mitwirkenden mit Requisiten ausgestattet waren, konnte es losgehen. Andreas las die Geschichte vor und die Akteure setzten mit ihrem Text an den entsprechenden Stellen ein. Dieser war nicht immer absolut der Originaltext aus der Bibel, da freie Interpretation durchaus erwünscht war. Überhaupt keine Textprobleme hatten Ochs‘ und Esel, oder auch die Schafe, die punktgenau bei ihrer Erwähnung einsetzten und so für viel Applaus sorgten.
Nach dieser gelungenen Aufführung folgte wieder ein musikalischer Beitrag, diesmal das Lied „Fröhliche Weihnacht“, vorgetragen von der Sonntagschule.
Die Kurzversion der Weihnachtsgeschichte wurde durch Lukas, Jan, Liam und Leonie „aufgeführt“. Es handelte sich hierbei um ein Gedicht, das in kurzen, knappen Stichpunkten alles Wichtige beinhaltete, was die Weihnachtsgeschichte ausmacht. Zusätzlichen Pfiff brachte der gekonnte superschnelle Wechsel des Mikrofons zwischen den vier Sonntagschülern.
Als nächstes hatte der Seniorenkreis seinen Auftritt. Ein stimmgewaltiger kräftiger Chor sang das „Kalenderlied“. Musikalisch klang die Feierstunde dann auch aus, indem die ganze Gemeinde die bekannten Weihnachtslieder „Leise rieselt der Schnee“ (dieser hatte tatsächlich inzwischen wieder eingesetzt) und „Herbei, o ihr Gläubigen“ sang.
Geschenke wurden ebenfalls noch verteilt: Die Kinder bekamen von den Lehrkräften eine Tüte überreicht. Aber auch der Nachwuchs hatte eine Überraschung für die Gemeindemitglieder vorbereitet: An einem Adventnachmittag war gebacken und gebastelt worden. Und so bekam jeder Besucher ein Mini-Knusperhäuschen geschenkt.
Schon war die Weihnachtsfeier offiziell beendet. Der schöne Nachmittag war wieder viel zu schnell zu Ende gegangen. Aber viele blieben noch ein Weilchen sitzen, denn es war noch so gemütlich. Wie in den Jahren zuvor war das Kirchenschiff wieder umgeräumt worden, um eine stimmungsvolle Atmosphäre zu schaffen. Und das auf- und umräumen ging dann auch noch ganz routiniert…
Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle einmal an all die vielen Helfer, die in diesem Bericht nicht erwähnt sind, aber trotzdem zum Gelingen der Weihnachtsfeier beigetragen haben: die Planer und Organisatoren, die das Programm und die Programmpunkte erarbeitet haben; die Helfer, die beim Umräumen der Kirche geholfen haben; die Schwestern, die fleißig Kaffee, Tee, Getränke und Gebäck bereitgestellt haben; die Brüder, die für die Technik gesorgt haben; die die Wege des Kirchengrundstücks vom Schnee befreit haben, usw. …
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