1. Startseite /
  2. Gemeinde im Deko-Fieber
Neuapostolische Kirche Logo

Neuapostolische Kirche

Bezirk Recklinghausen

  • Gemeindesuche 
  • Kontakt 
  • Suche 
  • Menü  Menü 
Bezirk Gemeinden Gemeinschaft Glaube
  • Bezirk
    • Ansprechpartner
    • Aktuelles
    • Termine
    • Traueranzeigen
    • Organisation
  • Gemeinden
    • Haltern am See
    • Herten
    • Marl-Brassert
    • Marl-Mitte
    • Oer-Erkenschwick
    • Recklinghausen
    • Recklinghausen-Nord
    • Herten-Westerholt
  • Gemeinschaft
    • Singles
    • Familien
    • Ökumene
    • Musik
    • Kinder
    • Jugend
    • Senioren
    • Inklusion
  • Glaube
    • Katechismus
    • Bekenntnis
    • Apostelamt
    • Sakramente
    • Gottesdienst

Gemeinde im Deko-Fieber

 

Die folgende Geschichte ist völlig frei erfunden (?!) Sie könnte sich in einer Gemeinde im nördlichen Ruhrgebiet abgespielt haben. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder Ereignissen sind (un)beabsichtigt.

Pünktlich im August, wenn in den Supermärkten die ersten Lebkuchen und Spekulatius einziehen, beschäftigt bereits einige weibliche Gemeindemitglieder eine Frage, über die sich wohl kaum ein Mann Gedanken machen würde – schon gar nicht, wenn er gedanklich noch mit Grillwurst in lauer Sommernacht beschäftigt ist. Es beginnen nämlich die ersten Überlegungen, in welcher Farbe der Altar in diesem Jahr zur Adventszeit geschmückt werden könnte. Nicht gerade hilfreich sind dabei die sich nun rasant aufbauenden Weihnachtsabteilungen in den Gartencentern und Kaufhäusern. Fast „über Nacht“ verwandeln sich diese saisonalen Sonderflächen von einer Gartenmöbellounge in eine Markthalle von Weihnachtsmann & Co. Erstaunlicherweise gibt es in jedem Jahr wieder neue aktuelle Farb- und Deko-Trends. Neben den klassischen Weihnachtsfarben wie Rot, Gold, Weiß und Silber gibt es immer wieder andere Farben, die „Frau“ faszinieren und unbedingt haben muss. (Man kann ja nicht jedes Jahr dasselbe schmücken!)

Auch in der Gemeinde haben sich im Laufe der Jahrzehnte bereits alle vergangenen Farbtrends angesammelt. Schön sortiert und in Kartons verpackt lagern Kugeln, Kerzen, Schleifen usw. im Keller der Kirche. In welcher Farbe schmücken wir in diesem Jahr den Altar? Sophia entschied sich für Pink. Ein folgenschwerer Entschluss, wie sich bald zeigen sollte. Denn kaum hatte sich dieses herumgesprochen, kam ein großes Entsetzen und Unruhe in der Gemeinde auf. Nein, es war nicht die Farbe an sich, die die weiblichen Gemeindemitglieder so sehr entsetzte, sondern vielmehr die Tatsache, dass in den vielen Kisten im Kirchenkeller kein einziges pinkfarbenes Dekoteil vorhanden war. Kaum zu glauben, aber diese Farbe war einfach noch nicht vorhanden. Es war unvorstellbar, dass der Altar in Pink geschmückt würde und der Weihnachtsbaum, (der auch in diesem Jahr wieder neben dem Altar stehen sollte) nicht passende Kugeln bekäme. Also wurden die privaten Dachböden und Keller nach entsprechenden Weihnachtsaccessoires durchforstet. Und siehe da, am Mittwoch vor dem großen „Advent-Schmück-Aktionstag“ fanden sich etliche Kartons ein mit pinkfarbenen Fundstücken aus vergangenen Jahren. Pink gab es also doch schon mal!

Eigentlich wollte Sophia in den Adventsgestecken keine Kerzen verwenden. Allerdings erzählte ihr am Sonntag vor dem ersten Advent Sara von einem Albtraum, in dem sie voller Entsetzen durch die Stadt gefahren wäre, um fehlende Kerzen zu besorgen. OK, dann sollten also doch Kerzen her. Aber wie bringt man diese sicher im Gesteck an? Handwerkliches ist nicht so ihr Ding. Aber Sophias Ehemann war sehr hilfsbereit. „Kein Problem“, versicherte er ihr und verschwand im Werkzeugkeller. Ausgerüstet mit voller Schutzkleidung und Lötbrenner ging er ans Werk. Die Lötflamme kurz unter die Kerze gehalten und schon konnte man den Kerzenhalter einstilen. Wär vielleicht auch etwas unspektakulärer nur mit Feuerzeug oder Kerze gegangen?

In der Nacht vor der Deko-Aktion hatte es geschneit. Wunderbar passende äußere Bedingungen für den ersten Advent. Das hatte aber auch so seine Tücken. Sara hatte noch schnell Tannengrün besorgt. Ihre Mutter hatte Schokoladenkuchen für alle fleißigen Helfer gebacken. Nun versuchte Sara, nachdem sie am Kirchengrundstück angekommen war, Tannengrün und Kuchen zu balancieren und gleichzeitig noch Kirchentor auf- und Auto abzuschließen. Und das alles auch noch bei ziemlich glattem Untergrund. Obwohl Frauen ja bekanntermaßen multitaskingfähig sind, war das alles auf einmal dann doch zu viel. Der Kuchen rutschte ihr aus der Hand – und landete prompt im Schnee. Naja, der Schnee war sauber; dem Kuchen war nicht viel passiert. Geschmeckt hat er dann später trotzdem sehr gut.

Inzwischen waren auch alle anderen Helferinnen eingetroffen und es konnte losgehen. Zunächst wurden einige Topfpflanzen „auf Urlaub“ geschickt. Während der Weihnachtszeit überwintern sie auf der Empore. Einige Exemplare durften an ihrem Platz stehenbleiben. Aber nicht so wie sie waren. Nein, es ist ja schließlich Advent! Also bekamen sie allerlei Dekozeugs umgehängt.

Großes Gesprächspotential gibt es in jedem Jahr um die Weihnachtsbäume. Nicht nur die Anzahl, sondern auch ob künstlich oder natur, Größe und Form werden heiß diskutiert. Nachdem das dann geklärt ist, wird Diakon Marius losgeschickt, einen (oder zwei) Bäume zu besorgen. Keine leichte Aufgabe, denn irgendetwas ist immer falsch an den Bäumen. Entweder sind sie zu groß, zu klein, zu licht oder sonst stimmt was nicht. Aber Marius hat sich an die Kritik inzwischen gewöhnt…

Wenn dann geklärt ist, womit die Bäume behängt werden sollen, werden zunächst die Lichterketten auseinander gefummelt und nun kommt die Frage: Wer traut sich auf die große Leiter? Denn der Balanceakt hoch oben im Baum ist nicht jedermanns Sache. Zum Glück fand sich auch in diesem Jahr wieder eine Mutige und schließlich waren auch die Bäume fertig. Dann kam der Härtetest für die Lichterketten. Würde auch alles funktionieren? Natürlich nicht, einige Birnchen waren defekt, konnten aber schnell ausgewechselt werden. Aber was war das? Eine Lichterkette funktionierte gar nicht. In diesem Augenblick kam gerade Diakon Achim vorbei, um noch eine Kabeltrommel zu bringen. Ein hilfesuchender Blick und Achim trat in Aktion. Was er dann tat, wusste er später selber nicht mehr genau, aber die Lichterkette funktionierte plötzlich wieder.

Schließlich waren auch alle Nebenräume geschmückt. Nein, nicht einmal das Ämterzimmer (normalerweise ein eher nüchterner Raum, den Frauen eher selten betreten) blieb vom Dekofieber verschont. Knallrote Kugeln und Kerzen sollten ordentlich Farbe in den Raum bringen.

Traditionell gab es zur Stärkung am Schluss der ganzen Aktion den inzwischen vom Schnee befreiten Schokoladenkuchen und aufwärmende, zur Jahreszeit passende Getränke. Das „Sondereinsatzkommando Adventschmuck“ hatte es wieder einmal geschafft: Es gab im ganzen Kirchengebäude wirklich keine Ecke mehr, die nicht adventlich geschmückt war. Das Weihnachtsfest konnte kommen…

Falls jemandem etwas an der Geschichte bekannt vorkommt, wäre dieses rein zufällig und hat (fast) nichts mit Ereignissen aus unserer Gemeinde zu tun. Die gezeigten Bilder sind ebenso zufällig entstanden…

27. November 2010
Text: S. Glinka

 Via Facebook teilen
 Via WhatsApp teilen
 Via E-Mail teilen
PDF-Version

 
  •  facebook
  •  Youtube
  •  Instagram

Impressum

Datenschutzeinstellungen

Interessante Links

  • Neuapostolische Kirche Westdeutschland
  • Neuapostolische Kirche International

© 2026 Bezirk Recklinghausen

Datenschutzeinstellungen

Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.

Einstellungen/Ablehnen

Datenschutzeinstellungen

Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.

Einstellungen

Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.

Alle ablehnen Auswahl speichern