Ein seltenes Ehejubiläum feierte unsere Gemeinde mit Erika und Georg Hartmann am Sonntag, dem 14. November 2010: Auf 60 gemeinsame Jahre dürfen sie zurückblicken und erhielten nun durch den Gemeindevorsteher Uwe Dimek den Segen zu ihrer Diamantenen Hochzeit.
In seiner Ansprache an das Jubelpaar hob Uwe Dimek vor allem das Vertrauen zu Gott hervor, das die beiden in all den Jahren, auch in schweren Zeiten immer wieder gezeigt hätten. Ein wenig erzählte er auch von ihrer Lebensgeschichte: Sie haben sich kennengelernt und geheiratet in der damaligen Sowjetunion. Dort bauten sie ein Haus, mit ihren eigenen Händen und Hilfe aus der Nachbarschaft. Dieses stellte sich schon bald als viel zu klein heraus, denn Erika und Georg Hartmann waren sehr gastfreundlich. Sie hatte immer eine offene Tür für Besucher und die Gäste fühlten sich bei ihnen auch sehr wohl. In ihrem Leben mussten sie viel arbeiten, haben sich aber nie darüber beklagt. Erst im Jahr 1992 haben sie die Neuapostolische Kirche kennengelernt und sind dann aufgenommen und versiegelt worden.
Als besonderes Textwort für das Jubelpaar las der Hirte aus dem Psalm 65, Vers 5 vor: „Wohl dem, den du erwählst und zu dir lässest, dass er in deinen Vorhöfen wohne; der hat reichen Trost von deinem Hause, deinem heiligen Tempel.“ Dazu sagte er, er wüsste, dass die Glaubensgeschwister Hartmann sehr dankbar dafür wären, dass der liebe Gott sie zu sich lassen würde (durch den Besuch der Gottesdienste). Ein besonderes Merkmal der beiden wäre auch die Freude, die sie immer ausstrahlen würden und wünschte ihnen, dass sie das bewahren können. Dann spendete er ihnen den Segen zu ihrem Ehejubiläum.
Nach dieser Handlung bat er das diamantene Hochzeitspaar, sich einmal zur Gemeinde umzudrehen und bemerkte dann, dass die beiden wie Diamanten wären, aber nicht hart, sondern edel und wertvoll.
Auch nach dem Gottesdienst standen Erika und Georg Hartmann an diesem Sonntag noch ein wenig im Mittelpunkt, denn nun gab es noch viele Glückwünsche und Aufmerksamkeiten ihrer Familie und der Gemeinde entgegenzunehmen. Der Seniorenbeauftragte übergab einen riesigen Präsentkorb des Seniorenkreises der Gemeinde. Von den Kindern der Sonntag- und Vorsonntagschule gab es Glückwünsche in Form einer gelben Rose, an die ein Zettelchen geheftet war mit einem Gruß des betreffenden Kindes (bei den Kleinsten hat die Vorsonntagschullehrerin beim Schreiben natürlich geholfen).
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