(31.01.2016) Hochlarmark. Das erste richtig große Ereignis in Hochlarmark im Jahr 2016 fand am 31. Januar statt. Hanni und Walter Nowitzki (Di. i. R.) feierten das seltene 60-jährige Ehejubiläum und hatten dafür um einen besonderen Segen gebeten. Und die ganze Gemeinde durfte sich mit ihnen darüber freuen.
Bezirksältester Eduard Nieland hielt diesen Gottesdienst, an deren Ende die erbetene Segenshandlung vollzogen wurde.
In seinen einleiteten Worten fragte der Älteste: „Mit welcher Sehnsucht bist du in den Gottesdienst gekommen?“ Er nannte als Beispiel sportliche Hobbies, für die sich mancher sehr begeistern und den Beginn einer neuen Saison kaum erwarten kann. Haben wir auch solche Erwartungen an einen Gottesdienst?
Jesus als Vorbild für liebevolles Miteinander
Das Textwort für diesen Sonntag stammte aus Kolosser 3, 13: „Ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!“ Für ein Hochzeitsjubiläum vielleicht zunächst etwas befremdlich, so der Bezirksälteste Nieland. Aber man könne das Wort „ertragen“ abändern in „tragen“. Denn auch in einer langjährigen Ehe passieren Missverständnisse, die überwunden und vergeben werden müssen. Dabei helfe die gegenseitige Liebe zueinander.
Auch in der Gemeinde gelte es, ein liebevolles Miteinander zu pflegen. Als Vorbild dafür dient uns Jesus. Er hat die Maßstäbe dafür gesetzt und uns vorgelebt. Die Kraftquelle für unser Bemühen wäre das Heilige Abendmahl. Hier empfangen wir die Fähigkeit zum Vergeben.
Liebe und Treue als „Markenzeichen“ des Diamanthochzeitspaares
Hirte Uwe Dimek sprach die Ehejubilare ganz persönlich an und betonte, dass sie immer die Nähe Gottes gesucht und seine Hand fest gehalten hätten, vor allem in schwierigen Situationen. Walter Nowitzki wäre in seiner 28-jährigen Amtstätigkeit ein Segen für die Gemeinde gewesen und seine Frau eine hilfreiche Stütze an seiner Seite.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles wurden Hanni und Walter Nowitzki dann nach vorne gebeten. Der Älteste las noch ein persönliches Wort vor aus Weisheit 3, 9: „Die auf ihn vertrauen, werden seine Zuverlässigkeit erfahren, und die treu sind in der Liebe, werden bei ihm bleiben.“ Und das wäre ihr „Markenzeichen“, so Eduard Nieland. Sie wären lieb und treu, genau so würden sie auch in der Gemeinde wahrgenommen. Ein Kind hätte am Morgen, als es gefragt wurde, ob es die Glaubensgeschwister kennen würde, gesagt: „ja, das sind die, die immer da sind.“
Anschließend wurde den Eheleuten Nowitzki der Segen gespendet.
Rosengruß von den Kindern und funkelnde Altardekoration
Nach dem Gottesdienst folgte dann die große Gratulationsrunde, denn jeder wollte dem Diamanthochzeitspaar seine Glückwünsche aussprechen. Den Anfang machten dabei die Kinder, die jeweils eine Rose überreichten. Diese versammelten sich dann alle wieder in einer großen Vase, die mit Herzen dekoriert war, auf denen die Namen aller Kinder der Gemeinde als lieber Gruß vermerkt waren.
Erwähnenswert wäre außerdem noch die wunderschöne Blumendekoration am Altar. Gelb-orangene Rosen, hellgelber Ginster und ein kunstvoll drapiertes Tuch bildeten die Kulisse für ein paar dicke funkelnde „Diamanten“.
Außer dem üblichen Kaffee und Gebäck hatte das Ehepaar Nowitzki die Gemeinde anschließend noch zu einem Gläschen Sekt oder Saft und Kuchen eingeladen, bevor dann im Familienkreis weiter gefeiert wurde.
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