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Von Gottes Liebe begleitet - Konfirmation in Hochlarmark

 

Vier junge Christen standen am Sonntag, dem 1. Mai 2016 in Hochlarmark vor dem Altar, um nun selbst die Verantwortung für ihren Glauben zu übernehmen. Viele Monate hatten sich Leonie, Jan, Louis und Nick auf den Tag ihrer Konfirmation vorbereitet und nun war es endlich soweit.

Und sie waren an diesem wichtigen Tag für ihr Glaubensleben nicht alleine. Viele Freunde, Verwandte und Familienmitglieder begleiteten sie – und natürlich die ganze Gemeinde, die sich mit ihnen über ihre Entscheidung freute.

„Gott liebt dich“

Der Altar war für diesen besonderen Anlass symbolträchtig und liebevoll gestaltet. Neben bunten Blumengestecken stand auf den Altarstufen eine junge Weinrebe mit vier Herzchen. Eine Schiefertafel mit der Aufschrift „Gott liebt dich“ lehnte an der Pflanze. Vier weitere kleine Schiefertäfelchen mit den Namen der Konfirmanden vervollständigten das schöne Gesamtbild.

Hirte Uwe Dimek hielt den Gottesdienst mit einem Textwort aus Lukas 9, 10-11: „Und die Apostel kamen zurück und erzählten Jesus, wie große Dinge sie getan hatten. Und er nahm sie zu sich, und er zog sich mit ihnen allein in die Stadt zurück, die heißt Betsaida. Als die Menge das merkte, zog sie ihm nach. Und er ließ sie zu sich und sprach zu ihnen vom Reich Gottes und machte gesund, die der Heilung bedurften.“

In seinen einleitenden Worten stellte der Hirte die Liebe Jesu heraus, die niemanden ausgrenzt, alle willkommen heißt und bis in die Ewigkeit hineinreicht. Von Jesus können wir viel lernen und mit seiner Hilfe und unserem Glauben auch überwinden.

Jesus als Vorbild

Auf das Textwort eingehend erläuterte der Vorsteher die damaligen Ereignisse für unsere heutige Zeit. Die Apostel haben die Aufgaben erfüllt, die Jesus ihnen aufgetragen hatte. Und Jesus hat sich zu ihnen bekannt. Daher konnten sie das Evangelium predigen und auch Wunder tun. Die Konfirmanden hätten sich dafür entschieden, Jesus nachzufolgen. Nun gelte es, sein Leben nach dem Evangelium auszurichten, Jesus als Vorbild in sein Herz zu nehmen und das Glaubensziel erreichen und ewig beim Herrn sein zu wollen. Dabei müsse keiner Angst haben, wenn er mal Fehler macht. Gott sieht das Herz und das Bemühen, nicht den Erfolg. Wichtig wären aber eine demütige Haltung und die Bereitschaft, Gottes Willen über den eigenen zu stellen. Die nötige Kraft dazu könne man im Wort und im Heiligen Abendmahl in jedem Gottesdienst empfangen.

Gottes Nähe und Begleitung

Priester Golm betonte in seinem Predigtbeitrag: „Der liebe Gott begleitet dich immer – auch im Alltag“. Und das gelte nicht nur für die Konfirmanden, sondern für uns alle. Als Empfehlung gab er allen mit auf den Weg: „Lebe deinen Glauben“.

Einleitend zur Segenshandlung trug der Chor das Lied „Sei behütet Tag und Nacht“ vor, in dessen weiterem Textverlauf es um Gottes Nähe und Begleitung geht. Währenddessen wurden Leonie, Jan, Louis und Nick an den Altar gebeten. Der Hirte nahm die vier noch einmal mit  liebevollen Worten „verbal in den Arm“, bevor sie dann (mit sicherlich klopfenden Herzen) das Konfirmationsgelübde sprachen. Anschließend wurde ihnen der Segen gespendet.

Musikalische Segenswünsche

Als Höhepunkt des Gottesdienstes feierte die ganze Gemeinde das Heilige Abendmahl. Einen besonderen Segensgruß gab der Gemeindechor den jungen Christen mit auf den Weg. Er sang zum Schluss das Lied „Möge die Sonn‘ dir scheinen“ (CB 365).

Nach dem Gottesdienst mussten die vier „Neu-Jugendlichen“ viele Glückwünsche und Geschenke entgegennehmen, aber das ist auch ein gern genommener „Nebeneffekt“ eines solchen Tages…

1. Mai 2016

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