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Sommerliches Gemeindefest mit viel Wasser

 

(27.08.2016) Hochlarmark. Temperaturen um 30 Grad und strahlender Sonnenschein – das waren die Wetterprognosen für das letzte Wochenende im August 2016. Die perfekten Aussichten für das diesjährige Gemeindefest in Hochlarmark. Die weiteren bewährten Zutaten: reichlich zu essen und zu trinken, ein Flatterband, Bälle, Gartenschlauch, Luftballons, Wassereimer – und jede Menge gute Laune…

Die Vorbereitungen waren schnell erledigt: Pavillons aufbauen, ein schattiges Plätzchen für den Grillmeister suchen, Tische und Sitzgelegenheiten raus schleppen und aufstellen, Tische decken und die Salate und Kuchen platzieren, die so nach und nach mitgebracht wurden.

Seriöser Beginn, aber was tut sich in den Waschräumen?

Das Gemeindefest startete zunächst ganz seriös (!!) mit gemütlichem Essen und trinken. Man freute sich über das schöne Zusammensein und nette Gespräche.

Aber in den Toilettenräumen tat sich doch etwas…? Da wurden wieder fleißig Luftballons mit Wasser befüllt. Denn das schöne Sommerwetter verlockte dazu, auch in diesem Jahr wieder Wasserbomben über das Kirchengrundstück fliegen zu lassen. Im Gegensatz zum letzten Jahr wurde diesmal eine neue Technik versucht, um die Luftballons mit Wasser zu füllen: An einer Konstruktion mit strohhalmähnlichen Röhrchen hingen die Ballons wie Trauben und wurden mittels Wasseranschluss befüllt. Die vollen Ballons sollten automatisch mit einem kleinen Gummiring verschlossen werden und in einer großen Wanne landen. Soweit die Theorie. Allerdings waren nicht alle Ballons in Ordnung und einige platzten. Umständlich war auch, dass bei dem „Nachfüllset“ erst noch alle Ballons mühsam auf die „Strohhalme“ aufgefädelt werden mussten. Also wurden einige Ballons wie im letzten Jahr in den Toiletten aufgefüllt, mit dem Ergebnis, dass die Waschräume wieder etwas überflutet wurden durch die widerspenstigen Dinger, die beim Verknoten aus der Hand rutschten.

Einfache Spielregeln: "Jeder gegen jeden" und "Alle auf einen"

Aber irgendwann war genug Munition produziert und der Spaß konnte endlich losgehen. Die Spielregel lautete: „Jeder gegen jeden“ und „Alle auf einen“. Nur so konnten wir sicher gehen, dass von den Mitspielern am Ende auch wirklich jeder pitschnass war, und keiner vergessen wurde. Selbst unsere beiden „Einarmigen“ Hannes und Jan (Daumen bzw. Handgelenk gebrochen) ließen sich den Spaß nicht nehmen. Sie zogen einfach einen Gummischutz oder Mülltüte über den Gips und konnten so auch mitmachen.

Nachdem die Luftballons alle „verschossen“ waren, kamen wie im letzten Jahr, wieder die großen „Geschütze“ ins Spiel: Wasserschlauch und Putzeimer. Es war für manche weiblichen Spielteilnehmer schon ein ungewohnter Anblick – ihre Ehemänner mit Wassereimern in der Hand (!!). Aber ihr Ziel war ja nicht das sauber machen, sondern ihre Frauen zu ärgern…

Irgendwann war das Tagesziel erreicht – jeder der sich als Mitspieler geoutet hat, war tropfnass. Ein abschließendes Gruppenfoto dokumentierte dieses Ergebnis. Wasserfreie Zone blieb in diesem Jahr der Terrassenbereich. Wer es geschafft hat, sich dort zu verstecken, blieb von jeglichen Angriffen verschont.

"Einarmige" durften auch mitspielen

Nachdem trockene Wäsche angezogen worden war (man war ja vorgewarnt und hatte etwas zum Wechseln dabei) wurde mit Flatterband ein Spielfeld abgesteckt. Stangen von Pavillons dienten als Pfosten für ein „Volleyballnetz“. Und so wurde der Nachmittag sportlich mit Volleyball und später Völkerball fortgesetzt. Auch hier ließen sich unsere „Handikapped Kids“ nicht daran hindern, mitzuspielen.

Leider war der schöne Nachmittag irgendwann zu Ende. Es musste ja auch noch aufgeräumt und sauber gemacht werden. An diesem Tag hat sich wieder einmal gezeigt, dass in Hochlarmark die einfachen Dinge für viel Freude sorgen.

27. August 2016
Text: S. Glinka
Fotos: F. Glinka

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