Herten. Stellen Hochzeitsjubiläen wie die Hölzerne Hochzeit (fünf Jahre Ehe) oder die Knoblauchhocheit (33,3 Jahre Ehe) gemeinhin noch keine Ereignisse dar, die größer mit Feierlichkeiten oder gar einem kirchlichen Segen verbunden sind, sieht es bei runderen Jubiläen schon anders aus. So spendet die Neuapostolische Kirche seit geraumer Zeit als zweiten (von mehreren) Hochzeitsjubiläumssegnungen neben dem zu der vorhergehenden Silberhochzeit (25 Jahre Ehe) auch auf Wunsch den Segen zur sog. "Rubinhochzeit" nach 40jähriger Ehe. Passend, da der Rubin als wertvoller Edelstein in sattem Rot, der Farbe der Liebe, funkelt und strahlt.
Segen für die Zukunft
Gerlinde (man achte auf die mit Bedacht gewählte Farbe des Kleides) und Bernhard ("Bernd") Wissing, Hertener Urgesteine und seit der Fusion der Gemeinde Herten-Scherlebeck mit Herten dort aktiv, ließen es sich nicht nehmen, ihre bereits 40 Jahre Bestand habende Ehe mit der Gemeinde, der Familie, Freunden und vielen Gästen zu feiern. Und: Sich Gottes Segen für die Zukunft "abzuholen", den Evangelist Falko Schröder als Gemeindevorsteher gerne im etwa letzten Drittel des Gottesdienstes spendete. Anwesend waren auch etliche "Altjugendliche" und Betreuer, da Bernd Wissing vom 1. September 2006 bis 1. April 2018 als Jugendbetreuer tätig war. Zuvor wurde er im Mai 1992 zum Unterdiakon und im September 1995 zum Diakon - beide Male durch Apostel Hermann Magney - ordiniert, bevor er bereits im Februar 1997 durch Apostel Walter Schorr zum Priester geweiht wurde.
Begegnung mit Gott
Zuvor erlebte die Gemeinde jedoch den Gottesdienst, der als biblischen Referenzpunkt die Begegnung von Elias mit Gott auf dem Berg Horeb hatte. Gern können hierzu die Kernsätze aus dem 1. Buch der Könige in Kapitel 19, Verse 11 und 12, nachgelesen werden.
Jubiläumssegen
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls stand dann das Jubiläumspaar im Mittelpunkt des Gottesdienstes, dem Evangelist Schröder ein Zitat aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde zu Korinth an die Hand gab (vgl. 1. Kor. 1, 4f.). Dankbarkeit, immaterieller Reichtum, kein Mangel an Gaben seien hier kurz erwähnte Stichpunkte. Besonders betonte Falko Schröder dabei den Reichtum durch die zwei gemeinsamen Kinder der Jubilare, die ein tadelloses Geschenk Gottes seien.
Der Gottesdienst endete danach dann zwar mit Gebet und Segen, aber es schloss sich nicht sogleich der Heimweg der Teilnehmer an. Bei einem fruchtigen oder auch prickelnden Begrüßungsgetränk wurden im Anschluss im Foyer und dem Kirchenvorplatz noch weit in die Mittagszeit hinein viele Gespräche geführt und Glückwünsche ausgesprochen.
Gern sei dem Jubiläumspaar mit den Festgästen ein unvergesslicher Tag gewünscht - und ein Wiedersehen natürlich auch zum nächsten Jubiläum mit Segensspendung, so gewollt: In zehn Jahren zur Goldhochzeit.
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