Der Refrain des Kinderliedes war nicht nur ein Programmpunkt, sondern erlebbare Gemeinschaft in diesem Gemeindesonntagsgottesdienst am 07.April 2019 in Recklinghausen-Nord.
Priester Frank Peter Kulas bereitete die Gemeinde mit einigen Hinweisen auf den Ablauf vor.
Danach stimmten die Geschwister Karin Mai, Christa Nagel und Kurt Kühne die Gemeinde mit einer Bibellesung auf das Textwort und den Gottesdienst ein. Nach dem Gemeindegesang und dem Eingangsgebet trug der Chor aller Kinder das oben genannte Lied "Kommt herein, Groß und Klein, kommt, wir wollen fröhlich sein!" unterstützt durch Schlag- und Klanginstrumente mit Begeisterung vor.
Der Vorsteher der Gemeinde Rene´ Pläster griff die letzte Strophe des Liedes am Anfang seines Dienen auf: „Jesus ist schon eingetreten, hört das Singen und das Beten“. Das Textwort (Markus 14, 22-24) hatte den Schwerpunkt in der Stiftung des Heiligen Abendmahls durch Jesus Christus. Zuvor wandte sich Priester Pläster an die Geschwister, die sich in unterschiedlichen Lebenssituationen befinden. Wir wollen erleben, dass in guten, schönen Situationen unser Herr genauso da ist, wie in den traurigen und schwierigen Momenten. Nach dem klangvollen Vortrag der Kinder, intonierte Diakon Nils Wagner sehr einfühlsam „Ins Wasser fällt ein Stein“ auf der Orgel. Damit wurde es sehr still in der Gemeinde und Priester Kulas wies darauf hin, dass alles zu unserem Leben gehört: Freude und Leid, laute Begeisterung und nachdenkliche Stille. Im seinem Dienen stellte Priester Kulas sehr plastisch den Augenblick dar', in der Jesus Christus sich befand. Jesus wusste, dass er kurz darauf verraten würde, dass er sterben und den nächsten Tag nicht mehr erleben würde. Ihm war wichtig immer wieder Gemeinschaft zu haben. In diesem Fall mit den Jüngern, aber die Schrift berichtet von vielen anderen Situationen. Auch Priester Lafrentz beleuchtete noch einmal diesen großen Augenblick der Aussonderung des ersten Abendmahls. Das Bemerkenswerte war, dass obwohl Jesus um Judas wusste, hat er ihm die Füße gewaschen und auch das Abendmahl mit ihm gehalten.
Die Kinder hatten in ihrem Zusammensein auch über das Heilige Abendmahl gesprochen. Als sie wieder in die Gemeinde kamen hatten sie in einem Glaskrug roten Traubensaft und in einem Korb frisches ungesäuertes Brot. Die Priester Pläster und Strupat teilten die Gaben symbolisch an die Kinder aus, um dieses Wunder kindgerecht zu erklären. Nach der Abendmahlsfeier mit der Gemeinde klang dieser Gottesdienst mit Gebet, Kinderchorgesang und anschließendem Brunch aus. Dieser Gemeindegottesdienst hat erneut gezeigt, dass alle Gruppen groß und klein, alt und jung solche Momente zu einem Fest machen können!
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