Am Sonntag, den 07. Januar 2024 fand der diesjährige Jahresauftaktgottesdienst statt, den der Gemeindevorsteher Priester Sören Linke mit der Gemeinde feierte. Der Gottesdienst stand unter dem neuen Jahresmotto: Beten wirkt! Pr. Linke diente der Gemeinde mit einem Textwort aus 1. Thessalonicher 5, 17: „Betet ohne Unterlass.“
Zunächst verdeutlichte Pr. Linke, dass unser Gebet zu Gott nicht mit einem Smartphone zu vergleichen ist. Wenn man jemanden mit seinem Smartphone anrufen möchte, kann es eine Vielzahl von Gründen geben, die ein Telefongespräch scheitern lassen können. Gott ist jedoch immer da und hört uns immer zu.
Wir können uns mit unseren Anliegen immer an Gott wenden und ihn um Hilfe bitten. Manchmal beten wir zu Gott und scheinbar nichts passiert. So kann man unser Gebet anhand einer Ampel veranschaulichen.
- Die Ampel ist grün: Gott hilft uns unverzüglich. Das haben wir am Liebsten.
- Die Ampel ist gelb: Gott hilft uns nicht sofort, sondern später. Gottes Hilfe erfahren wir erst zu einem späteren Zeitpunkt, weil jetzt noch nicht der richtige Zeitpunkt ist.
- Die Ampel ist rot: Gott erfüllt unsere Bitte nicht, weil es nicht seinem Willen entspricht oder gut für uns wäre.
Wir wollen uns im Gebet an Gott wenden, denn das Gebet zu Gott wirkt in uns. Was bewirkt Beten?
- Beten macht dankbar: Wir besinnen uns darauf, was Gott uns geschenkt hat, wo er uns gestärkt, bewahrt und gesegnet hat. Das macht dankbar.
- Beten macht barmherzig: In der Fürbitte gehen wir weg von unseren eigenen Wünschen hin zum Nächsten, zu dessen Bedürfnissen und Nöten.
- Beten macht stark: Wer Gott um etwas bittet, der macht das nicht auf Verdacht: „Vielleicht funktioniert’s“, sondern aus der Erfahrung heraus: „Gott hilft“, und das stärkt uns.
- Beten heiligt: Wenn wir uns zurückziehen zum Gebet, dann verstummt das Getöse um uns herum und unsere Beziehung zu Gott steht im Mittelpunkt.
- Beten eint: Im Gebet „Das Vaterunser“ stehen wir gemeinsam vor Gott und beten nicht nur miteinander, sondern auch füreinander.
So wollen wir das Jahr 2024 zu einem Gebetsjahr machen. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch ein paar schöne Neuigkeiten. Unsere Glaubensschwester Tatjana und ihre Kinder besuchen seit einiger Zeit die Gottesdienste in Haltern am See und wurden nun offiziell willkommen geheißen. Daneben wünschte Pr. Linke unserem Diakon Marcel Kiekhäfer sowie unserer Schwester Ann-Kristin Mettenmeyer sowie unserer Diakonin Ulrike Batora viel Freude und Gottes Segen in ihren neuen Aufgaben als Religionslehrkräfte bzw. Jugendbetreuerin. Anschließend ging es zum gemütlichen Teil über. Alle waren eingeladen sich an einem reichhaltigen Buffet zu stärken und Freude in der Gemeinschaft zu erleben.
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