Am Sonntag, dem 16. März 2025 fand in der Gemeinde Recklinghausen ein Kinder-Gottesdienst (KiGo) für die Altersgruppe 10 bis 14 Jahre statt. Gemeinsam mit dem Bezirk Herne erlebten die Kinder eine lebendige und anschauliche Stunde zu dem Thema „heiliges Abendmahl“, basierend auf dem Bibelvers aus Markus 14, 22–23. „Und als sie aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach’s und gab’s ihnen und sprach: Nehmet; das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch, dankte und gab ihnen den; und sie tranken alle daraus.“ Das gemeinsame Nachstellen der möglichen Situation und die gemeinsame Zeit waren der Höhepunkt des Tages.
Bereits beim Betreten der Kirche konnten die Kinder an separaten Tischen Hostien betrachten und festhalten, was ihnen auffällt. Das betreuende Team stand für Fragen zur Seite und erläuterte den kirchlichen Kontext.
Vor dem Gottesdienst wurden die Antworten besprochen wie auch die zahlreichen Antworten auf die Frage nach dem Lieblingsgericht.
Priester Stefan Obermann aus Herne sowie Diakonin Ann-Kristin Mettenmeyer ermunterten alle mit ihrer lockeren Art. Die Antworten wurden auf einem Flipchart festgehalten, was bereits zu angeregten Gesprächen führte. An einem separaten Tisch konnten sich die Kinder 3–4 Abendmahls-Hostien ansehen.
Das letzte Abendmahl – damals und heute
Nach der Verlesung des Bibelwortes wurde die Frage aufgeworfen: „Wie unterscheidet sich das letzte Abendmahl von unserem heutigen Abendessen?“ Um die Atmosphäre des biblischen Geschehens greifbarer zu machen, wurden im Kirchenschiff Picknickdecken ausgebreitet. Gemeinsam mit den Kindern wurde das Brot gebrochen und Traubensaft getrunken. Ulrike Nieland las dazu den passenden Abschnitt aus der Kinderbibel vor.
Im anschließenden Predigtteil wurde die Bedeutung des Abendmahls für den christlichen Glauben besprochen. Die Kinder hatten zuvor Gelegenheit, ihre Gedanken und Fragen zu teilen. Priester Frank Peter Kulas erklärte, dass die ersten christlichen Gemeinden – wie nachgestellt – Brot und Wein teilten, um an den Opfertod Jesu Christi zu erinnern. Er betonte: „Das heilige Abendmahl ist ein Gedächtnismahl, ein Bekenntnismahl und ein Gemeinschaftsmahl.“ Jesu Christi sei zuvor oft eingekehrt und habe beim Mahl besondere Gespräche geführt, mit großer Wirkung.
Mit Gesang und Musik umrahmt und unterteilt, bereitete Priester Stefan Obermann auf die Feier des heiligen Abendmahls vor. Ein wichtiger Bestandteil eines jeden Gottesdienstes.
Ein wichtiger Kerngedanken, den er hervorhob, war die besondere Nähe zu Jesu Christi.
In diesem Moment war es besonders ruhig.
Nach dem Gottesdienst gab es ein gemeinsames Essen, Zeit für Gespräche und Unterrichte. Auch diese wurden in einer Mischung aus Aufgaben, Gesprächen, Nachstellungen und Aktivitäten gemeinsam mit Stefan Obermann, Ann-Kristin Mettenmeyer und Silke Osthoff gestaltet. Hierzu waren ebenso Kinder beider Bezirke dabei und konnten so das Kennenlernen vertiefen.
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