Seit einigen Jahren erhalten die Konfirmanden und Konfirmandinnen zum 25. und 50. Konfirmationsjubiläum einen besonderen Gruß unseres Bezirksapostels. Dem folgt dann üblicher Weise am Palmsonntag - früher traditionell der Tag von Konfirmationen - ein gemeinsamer Gottesdienst mit allen Jubilaren im Kirchenbezirk.
Dieses Jahr fand dieser Jubiläumsgottesdienst aus terminlichen Gründen eine Woche vor Palmsonntag in der Gemeinde Oer-Erkenschwick statt. Alle Jubilarinnen und Jubilare waren herzlich eingeladen und die Kirche füllte sich zusehends mit vielen freudigen Geschwistern aus dem ganzen Kirchenbezirk Recklinghausen. Der Gottesdienst wurde vom Bezirksältesten Raimund Gauert in Begleitung seiner beiden Stellvertreter, Bezirksevangelist Ingo Wagner und Priester Sören Linke durchgeführt.
Zu Beginn seiner Predigt erinnerte der Bezirksälteste an die Textzeilen des Konfirmationsgelübde, in denen es heißt "dem Bösen zu entsagen" und "dem Herrn treu zu bleiben". Rückblickend können wir insgesamt wohl sagen, dass wir alle es trotz aller Bemühungen nicht immer geschafft haben, dem Bösen zu entsagen. Aber, wir sind treu geblieben! Und darauf kommt es entscheidend an.
Ein besonderes Wort gab der Bezirksälteste allen Teilnehmenden mit:
Opfere Gott Dank und erfülle dem Höchsten deine Gelübde, und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen. (Ps. 50, 14-15)
Bei dem seinerzeitigen Gelübde, das alle als junge 14jährige abgegeben haben, wusste niemand, wie sich das Glaubensleben entwickeln wird. Aber wer ehrlichen Herzens versucht hat, sein Treuegelübde zu erfüllen und kam in Not, konnte die Hilfe Gottes erleben. Dieses Versprechen hat Gott immer wieder gehalten.
In einem Predigtbeitrag machte Pr. Linke deutlich, dass ein jeder, den Gott zu sich gezogen hat, einen Platz in der Gemeinde sicher habe. Dieser wird von niemandem streitig gemacht oder gar weggenommen. Dies gilt für Jubilare, die seit ihrer Konfirmation bis heute in jedem Gottesdienst waren, wie auch für die, die längere Zeit nicht da waren, heute aber wieder da sind. Alle haben und behalten einen Platz im Herzen Gottes.
Nach der sakramentalen Feier von Sündenvergebung und Heiligem Abendmahl endete der Gottesdienst.
War es bei den seinerzeitigen Konfirmationen sicher üblich, dass es zur Feier Kaffee und Kuchen gab, waren alle Teilnehmenden auch diesmal nach dem Gottesdienst genau dazu eingeladen. In einem schönen großen Kreis gab es dabei freudige Begegnungen und schöne Gespräche.
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